Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gröblich adv.
gröblich , adv. und adj.; ursprünglich reine adverbialbildung zu grob, doch nicht für alle bedeutungsrichtungen des adj. gleichmäszig entwickelt. 1 1) nur für die beiden am reichsten entfalteten gebrauchsweisen bleibt gröblich bis in die jüngste zeit in parallele zum grundwort. 1@a a) entsprechend grob B 2 a, b als quantitätsbegriff, aber gewöhnlich neben verben ungünstiger sinnesrichtung, ' stark, heftig, schwer ' : so macht sich die grundbedeutung ' rauh ' ( s. grob A) geltend: ( das pferd ) fiel also gröblich, dasz der hertzog darunter kam und beyde sturben buch d. liebe (1587) 338 a ; welc…