lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

gneist

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
10 in 7 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
14
Verweise raus
26

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gneist m.

Bd. 8, Sp. 635
gneist, m. , funke, scintilla, igniculus, favilla. herkunft und form. das wort begegnet im deutschen, englischen und nordischen: ahd. gneista, f., gneisto, m., von Schatz ahd. gr. § 373 beide als schwach angesprochen, obwohl oblique casus nicht belegt zu sein scheinen. mhd. gneiste, gewöhnlich starkes fem., daneben schwaches masc. (den gnaisten acc. sg. des teufels netz 2253); nhd., obd. gneist, gneiste(n), m., schriftsprachlich bis ins 18. jh. hinein belegbar, mundartlich noch bair., schwäb. und schweizer., häufig als deminitivum gneistlin, gneistlein; im schweizer. daneben auch kneist, chneist Staub-Tobler schweizer. 2, 674; ags. gnāst, st. m., me. gnāst(e), knāst (Stratmann-Bradley 299b und Murray 4, 2, 245a); an., altisl. gneisti, gneiste (könnte altes *ganeisti repräsentieren, s. Noreen aisl. gr. § 154), auch neisti, schw. m. (sowohl auf älteres gneisti wie *hneisti zurückführbar Noreen a. a. o. § 289 und anm. 2; § 290); norw. gneiste, neiste, gneistre, neistre, m., Torp 171b, norw. kneiste ebda; daneben aschwed. gniste, m., gnist, f., gnista, f., Söderwall 1, 414; schwed. gnista, dial. gnistra Hellquist 195; n. gnist, auch niste Falk-Torp 335 (i imn. und schwed. ist aus ei herleitbar, s. Noreen altschwed. gr. § 103, 1; Brondum-Nielsen gammeldansk gr. 1 § 145, 1; kann aber auch ablautsform sein, s. Hellquist a. a. o.). im hd. geniste, hsl. var. von gneiste Konrad v. Würzburg schwanr. 1141 E. Schröder; gnist, genist favilla Brack voc. rer. (1495) bei Diefenbach gl. 228a; genist favilla Frisius lex. tril. (1590) Xx 6a; gnist, m., Fischer schwäb. 3, 537. im nd. gnisten, pl., 'flimmernde, feine schneeflocken, die bei grimmiger kälte wie leuchtende funken herunterfallen' idiotik. von Nordsteincke b. Vorsfelde in: nd. jb. 20 (1895) 142. das deutsche wort wird teil 4, 1, 1, 1281 s. v. ganster 2 c a auf geneist(e), mhd. auch geneiste, aus ahd. *ganeista (-o) mit dem ton auf der zweiten silbe zurückgeführt. fürs ahd. aber bleibt zu bedenken: 1) dasz cneista bereits in den Reichenauer glossen d. 9. jh. (Rb), ahd. gl. 1, 620, 30 St.-S., begegnet, die sonst keine vergleichbare synkope aufweisen, s. Ottmann grammat. darstellung der sprache des ahd. glossars Rb 42 f., vgl. auch Braune ahd. gramm. (1911) § 71 anm. 4; 2) dasz ags. gnāst schwerlich als synkopierte form anzusehen ist (Sievers ags. gramm. § 43 f. u. 126 ff. kennt keine vergleichbaren synkopen); 3) dasz neben der mit gn- anlautenden form solche mit kn- wie me. knāst, norw. kneiste, schweizer. kneist, chneist, mit n- wie altisl. neisti, norw. neiste (doch sieh oben), aber auchn. niste stehen und auf ursprünglichkeit des anlauts von guttural mit folgendem n hinleiten; 4) dasz die vergleichbaren auszergermanischen worte gleichfalls mit guttural und nasal anlauten. besonders wichtig ist neben aksl. vъzgnètiti 'anzünden' Berneker 312; Walde-Pokorny 1, 5 altpreusz. knaistis 'brant' (d. i. brennendes scheit, s. teil 2, 294) Trautmann altpreusz. sprachdenkm. 360, das die anlautsvarianten um eine weitere vermehrt. Waldes vermutung, dasz knaistis aus dem dt. entlehnt sei, wird dadurch widerlegt, dasz dem dt. wort eine entsprechende bedeutung fehlt. das mehrfach mit knaistis als urverwandt angesehene isl. *hneisti (so von Hellquist a. a. o.) fehlt in den wörterbüchern und ist wohl aus neisti nach Noreen aisl. gr. § 289 anm. 2 erschlossen, vgl. K. F. Johansson idg. forsch. 19, 136 anm. (h)neiste. diese anlautsvariation des wortes wird von Hellquist ansprechend als ursprünglich lautmalend betrachtet und mit der von gnistern, knistern zusammengebracht. dazu könnte stimmen, dasz im ahd. neben gneisto, gneista (wovon ufgneista scintillabat ahd. gl. 2, 428, 52, 11. jh.) auch ganastra ahd. gl. 3, 1, 46 (8. jh.), gnanisto 2, 257, 46 (11./12. jh.; vgl. das abgeleitete gnaneiston, -en ahd. gl. 2, 673, 10, 11. und 12. jh.); ganeistra 3, 211, 20 (12. jh.), gânistra, ganista 3, 170, 33 (12. jh.; ebda auch ganehaista 13. jh. und gênsts 12. jh.), gænester 3, 419, 53 (2. hälfte des 12. jh.) stehen, formen, die z. t. noch später bezeugt sind, s. teil 4, 1, 1, 1281. der vokal der ersten silbe könnte anaptyktisch sein, vgl. Schatz ahd. gr. § 86; Reutercrona svarabhakti und erleichterungsvokal im altdt. 159. auffällig allerdings bleibt, dasz die bildung mit r stets den sproszvokal zeigt, doch ist bei der geringen zahl der belege dieser einwand schwerlich durchschlagend; beachte auch die im norw. und schwed. neben gneisti, gnista vorkommenden r-formen gneistre, gnistra. gneisto, gneista wird wie ganeistra teil 4, 1, 1, 1281; Schade altdt. wb. 12, 260; Grienberger beitr. 18, 397; Brugmann idg. forsch. 6, 102; K. F. Johansson idg. forsch. 19, 136 (die drei letztgenannten führen ein nicht belegtes ahd. ganeista an) als compositum gan-eista, bzw. gan-eistra gedeutet. für ahd. gneisto, gneista, ags. gnāst und damit auch für an. gneisti wird das durch das oben dargelegte ausgeschlossen. man müszte also entweder gneisto von ganeistar trennen, was Jac. Grimm gr. 2, 40, 370 tat, oder aber auf die auffassung als compositum überhaupt verzichten. zu ersterem wird man sich angesichts der gleichheit der bedeutung und der formalen ähnlichkeit nur ungern entschlieszen; auszerdem ist das vermeintlich erste glied gan- nicht zu deuten: gan 'funke' teil 4, 1, 1, 1215 ist jung, selten und auf das bair. sprachgebiet beschränkt, und ghen- 'reiben' ist eine von Johansson angesetzte idg. wurzel, die bei Walde-Pokorny 1, 584 nur mit erweiterungen belegt und jedenfalls im germ. nicht lebendig ist. wahrscheinlich entziehen sich gneisto und ganeistar als ursprünglich lautmalend überhaupt jeder etymologie oder aber sie gehören als *gnaid-s-ten- und *gnaid-(s)tro- zu ags. gnīdan, ahd. gnītan 'reiben' (dazu wohl auch aksl. vъzgnètiti 'anzünden' nach Trautmann in Bezzenbergers beiträgen 30, 329 f.; Walde-Pokorny 1, 5), und die lautvarianten, die im einzelnen aufzuhellen nicht möglich ist, zeugen vom hereinspielen der lautnachahmung. an lautlichen abweichungen von gneist begegnen auszer oben genanntem schweizer. kneist, chneist und geneist (bis ins 16./17. jh.), s. teil 4, 1, 2, 3368f. schweizer. gleist(en) in anlehnung an die sippe glast oder gluns, vgl. Staub-Tobler 2, 674 (anders teil 4, 1, 1, 1281 unter ganster 2 c γ) und gneisz, m., Loritza id. Viennense 52, die gneiszen (pl.) (1678) bei Staub-Tobler a. a. o., vgl. auch geneisz, n., teil 4, 1, 2, 3369. im nhd. herrscht die form gneist; doch begegnet auch gneiste Tschumpert bündner. id. 610; gneisten Staub-Tobler a. a. o.soweit nachweisbar, ist die flexion stark, doch deutet der nom. sg. von schweizer. gneisten daneben auch auf schwache, vgl. ferner den obengenannten pl. die gneiszen. das genus ist im hd. stets masc. häufig begegnet das deminutivum gneistlein, gneistli(n), s. unter ganster 2 c a, Staub-Tobler a. a. o., Schmeller-Fr. bair. 1, 980 u. ö. das wort wird wie die auf ahd. ganeistra, *ganeista zurückgehenden synonyma von dem im nd. und md. allgemeiner üblichen funke, das, in ahd. und mhd. zeit im obd. noch vereinzelt, im 16. jh. auch hier gröszere verbreitung zeigt, bis zum 18. jh. aus der schriftsprache gänzlich verdrängt, in erster linie wegen seiner mundartlich beschränkten gültigkeit, vgl. v. Bahder wortwahl in der frühnhd. schriftspr. 63, auch 56 und 59. beide worte finden sich zuweilen nebeneinander: die funken und gnaist Zimmer. chron.2 2, 163 Bar.; vgl. 1, 485 und 3, 367; möglicherweise vermag gneist gegenüber funke eine kleinere lichterscheinung zu bezeichnen, vgl. v. Bahder a. a. o. 63. bedeutung und gebrauch. gewöhnlich für lat. scintilla, vgl. scintilla gneisto ahd. gl. 2, 9, 68 St.-S.; Graff 4, 297; Altenstaig voc. (1516) 34c; Frisius dict. (1556) 1187a; Calepinus XI ling. (1598) 1309a; Dentzler clavis ling. lat. (1687) 2, 135b; früh auch für lat. igniculus, vgl. igniculus cneista (9. jh.) ahd. gl. 1, 630, 30 St.-S.; gneisto (10. und 11. jh.) 2, 257, 45; Frisius dict. (1556) 644b. ferner für favilla aeschen, darinn das fheur vertrochen (erstickt) ist, erlöschner gneist ebda 548b; Calepinus 551a; glühende äschen, gneist, funck Dentzler (1687) 1, 257b; dazu strictura föulen (favillae), das sind die gneist, die von glühenden eysen springend, wenn man auff den ambosz schmidet Frisius 1247b; gneist vom glüenden eisen, wenn mans schmidet scaglia (abspringendes teilchen, schuppe) di ferro rouente (abspringende teilchen von glühendem eisen) Kramer teutschital. 1 (1700) 545c; vgl. Henisch (1616) 1672, Harsdörffer poet. trichter (1647) 2, 144 und Dentzler (1687) 1, 684b. 11) eigentlich: des wilden flures blicke sach man ûz helmen dringen, von slegen hôhe springen flammelîche gneisten Reinfrid v. Braunschweig 11307 Bartsch; reht alz ain gnaist ist wider dem mer und wider allen wazzern ... und alz lihte dem mer und allen wassern ist die gnaiste ze erlOeschenn St. Georgener pred. 314, 10 R.; sú varent in der vinstren flamme uf und ab als die gneiste in dem vúre H. Seuse dtsche schr. 285, 17 B.; dan von anfang, wie usz ainem gnaist etwan ain grosz für, also von ainem man die sach des ufloufs uf das stillest an wenig ander bracht ward J. v. Watt dtsche histor. schr. 2, 370 Götzinger; als man nun disz (feuer) unbehutsamlich hinein getragen unnd die diener hierob gezittert, fiel ... ein gneist auf ihn Wurstisen P. Aemilii u. A. Ferroni ... histor. (1572) 1, 528; davon (wurde) der ruess im kamin angezündt und die gneist uf das schindeltach herusgeworfen (1585) bei Staub-Tobler 2, 674; es habens (das gespenst) iren etlich gesehen, wiewol nit in einer gestalt, etwann wie ain man ohne ein haupt, zu zeiten auch wie ein feur mit vil funken und gnaisten Zimmer. chron.2 3, 367 Barack. 22) übertragen: wile du nu, chad si, daz ih selben die reda, die ih tarfore geouget habo, zesamine slahe, daz taruz etelih scone gneista springe (quedam veritatis scintilla) Notker 1, 217, 1 P.; im vergleich: sîn edel herze daz enbran und wart von gotes geiste reht als ein fiures gneiste entvlammet unde schône enzunt Konrad v. Würzburg Pantaleon 256 G.; so solt du uf vliegin in den gotlichin sunnen ... unde solt ime also nahe vliegen, daz dine sele rehte gnaisten (lesart: gnaist) enphahe von dem lebindin sunnen St. Georgener pred. 269, 40 R.; der wysheit gneist Joh. Lenz Schwabenkrieg (1499) bei Staub-Tobler 2, 674; so ferr du ein diener gottes wärest und ein gneist des göttlichen geistes Zwingli ebda.igniculus metaphorice anreitzung, anregung und geneist oder trib der natur Frisius dict. (1556) 644b (mit bezug auf Cicero igniculus virtutum); in allen vier theilen ob und unten werden in bergen menschen funden mit edlem geist, gneist, sinn und blut H. R. Rebmann gespräche zweier berge (1606) 408. 33) von der erscheinungsweise des heiligen geistes zu den ersten pfingsten (als dispertitae linguae tamquam ignis act. apostol. 2, 3): darnach fur er gen himel geschwind und sandt den jüngern sinen geist, der uff sy flel yn füres gneist der ewigen wiszheit betbüchlin (1518) 96b; das es getouft wurd mit dem geist, der kam eins mals mit fhüres gneist, mit thosz vnd starkenn winde Ambr. Blarer bei Wackernagel dtsch. kirchenlied 3, 591; ähnlich bereits bei Seb. Brant, s. Ch. Schmidt histor. wb. d. elsäss. ma. 117b; drum schick mir dynen heilgen geist, gloub und liebe ins flammens gneist Gletting (1557) bei Staub-Tobler 2, 674; ähnlich noch im 18. jh., s. ebda. für das alter dieser art übertragung vgl. den traktattitel dis ist des heilgen geistes minneglünsenden ganeisterlins schürebrant (um 1380) in: studien z. dtschen philologie (1903) 3, 1 Strauch.
11646 Zeichen · 364 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GNEIST

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    GNEIST s. GANEIST.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gneistm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    gneist , m. , hautkrankheit, bes. grind, dadurch hervorgerufene kahlheit, schmutz an haut und kleidern, synonym gnatz(e)…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gneist

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gneist , Heinrich Rudolf Hermann Friedrich von , Rechtsgelehrter und Politiker, geb. 13. Aug. 1816 in Berlin, gest. dase…

  4. modern
    Dialekt
    Gneistm.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gneist m. : 1. a. 'festklebender, verhärteter Schmutz', bes. auf dem Kopf des Säuglings, Gneischt (gnaišd) [KU-Bechb ZW-…

Verweisungsnetz

37 Knoten, 33 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 4 Kompositum 27 Sackgasse 6

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gneist

13 Bildungen · 12 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

gneist‑ als Erstglied (12 von 12)

gneist(e)(r)

MWB

gneist(e)(r) stswFM. → ganeist MWB 2 842,55;

Gneist(eⁿ)

Idiotikon

Gneist(eⁿ) Band 2, Spalte 674 Gneist(eⁿ) 2,674

Gneistkopf

SHW

Gneist-kopf Band 2, Spalte 1405-1406

gneisten

DWB

gneis·ten

gneisten , vb. , ' funken werfen ', ' sprühen, funkeln ', scintillare; denominativum von 1 gneist: ufgneista scintillat (11. jh. ) ahd. gll.…

gneister

DWB

gneis·ter

gneister , f. ; s. unter ganster 2 b β , dazu vielleicht: alle geister, helle gneister, werden zungen, dasz besungen werd sein lob Weiszenba…

gneisteⁿ

Idiotikon

gneisteⁿ Band 2, Spalte 675 gneisteⁿ 2,675

Gneistkopf

PfWB

gneist·kopf

Gneist-kopf m. : ' mit Gneist 1 bedeckter Kopf ', Gneischtkopp [ RO-Lettw ]; vgl. Gnaustkopf . Südhess. II 1406 ; Rhein. IV 923 .

gneistung

DWB

gneis·tung

gneistung , f. , scintillatio Frisius dict. (1556) 1187 a ; gneistung, das zwitzern, funkelung Schottel haubtspr. (1663) 388 ; Stieler 672 .

Ableitungen von gneist (1 von 1)

gneiste

KöblerMhd

gneiste , sw. M. Vw.: s. ganeiste

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gneist". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gneist/dwb?formid=G21385
MLA
Cotta, Marcel. „gneist". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gneist/dwb?formid=G21385. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gneist". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gneist/dwb?formid=G21385.
BibTeX
@misc{lautwandel_gneist_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„gneist"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/gneist/dwb?formid=G21385},
  urldate      = {2026-05-19},
}