Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gimme f.
gimme , f. , auch gim, pfropfreis aus lat. gemma ' knospe, edelstein ', aus dem auch ahd. gimma, kimma, mhd. gimme, jedoch nur in der bedeutung ' edelstein '. vereinzelt bezeugt: so man pflantzen wil, so hauwet man ein zweig, heiszet in etlichen landen ein gim von einem guoten baum Geiler v. Keisersberg arbor humana (1521) 28 b . heute noch mundartlich: gimm, gimme knospe ( Augsbg. ) Fulda allg. dt. id. (1788) 124 ; gimme hauptast, dicker unterster ast, veredlungszweig, auge beim pfropfen Martin-Lienhart elsäss. 1, 218 ; gimme fruchtknospe, junger trieb, spröszling rhein. wb. 2, 1233, vgl. daz…