Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
gewette
1. verpfändung. diu gewette werete funftûsint jâre, daʒ wir armennesgen newedir habeton gotes hulde noch der engile minne leseb. 194,24. an Îsenharte (vgl. Parz. 27, 15) eʒ ouch geschach: der starp durch solch gewette Frl. 359,9.
2. was dem oberherrn oder richter als buße oder gebühr gegeben wird. swer dâ hin niht enkumet der ist dem künige eines gewettes schuldig swsp. s. 113 W. diu hêrschaft hât verlihen alliu gerihte ze Dattenriet unde behuop ir selber niht mêr danne den dritten teil der gewetten urb. 28,19. der richter gewinnet sîn gewette Kulm. r. 2, 3. des schulteissen gewette sint vîr schillinge das. 2,25. vgl. Heimb. handf. 271.