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Gepräge

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
6 in 6 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Gepräge

Gepräge

prägen Vb. ‘Material auf seiner Oberfläche reliefartig formen, (in Münzen) ein Bild, Muster oder Schriftzeichen einpressen, Münzen herstellen’, übertragen ‘mit einer bestimmten Eigenart versehen, formen, gestalten, (einen sprachlichen Ausdruck) bilden, formulieren’, ahd. brāhhen ‘einritzen, eingraben, einprägen’ (um 800), mhd. bræchen, præchen, (md.) brēchen, prēchen, frühnhd. (mit Übergang von ch in g) brēgen, prēgen (15. Jh.), aengl. ābracian ‘einpressen’, ostfries. prakken ‘pressen’. Die Verben können als Kausativa zu dem unter brechen (s. d.) behandelten Verb angesehen werden, etwa im Sinne von ‘brechen machen, gebrochene Arbeit hervorbringen’, woraus sich die Bedeutung ‘eingraben, stempelnd einpressen’ entwickelt. Die nhd. Schreibung schwankt bis ins 17. Jh. zwischen präcken, pregen, preckchen und brechen; prägen setzt sich im 18./19 Jh. durch. – ausprägen Vb. ‘(zu Münzen) prägen, formen’, meist übertragen ‘deutlich gestalten, formen’, reflexiv ‘deutlich zum Ausdruck kommen’, oft im Part. Prät. ausgeprägt ‘stark herausgebildet, entwickelt’ (17. Jh.). einprägen Vb. ‘eindrücken, einpressen’, meist übertragen ‘eindringlich ins Bewußtsein bringen’, reflexiv ‘fest in das Gedächtnis aufnehmen’ (17. Jh.). Gepräge n. ‘Prägung (auf Münzen)’, übertragen ‘besondere Note, Eigenart, Kennzeichen’, ahd. gibrāhhi (um 800), mhd. gebræche, gepræche ‘getriebene Arbeit, Gravier-, Ziselierarbeit’.
1404 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gepräge

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Gepräge , des -s, plur. ut nom. sing. das auf eine Münze geprägte Bild oder Zeichen. Ein schönes Gepräge. Münzen von…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gepräge

    Goethe-Wörterbuch

    Gepräge auch ‘Gepräg (Gepräg’)’; vereinzelt pl 1 die einer Münze od Medaille aufgeprägten Motive einschließl der Um- u I…

  3. Spezial
    Gepräge

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|prä|ge n. (-s,-) 1 (von Münzen und Medaillen) stamp (-s) m. 2 (Eigenart) carateristica (-ches) f. , merscia (-sces) f…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gepraege

1 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gepraege 2 Analysen

ge- + praegen

gepraege leitet sich vom Lemma praegen ab mit Präfix ge-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: ge-+praeg+-e

Ableitungen von gepraege (1 von 1)

urgepräge

DWB

urgepräge , n. , gepräge mit ur- C 4 c. a) im sinne von gepräge 1: dasz er ... das menschliche geschlecht wie nach einem u. bildete Herder 6…