Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Genick n.
Genick n.
Genick n. ‘hinterer Teil des Halses, Nacken’, mhd. genic(ke) wird als Kollektivbildung zu den unter Nacken (s. d.) behandelten Formen mit e in der Wurzelsilbe gestellt, setzt dann allerdings die Existenz eines alten ablautenden e voraus (germ. *ga-hnekja-). Die etymologische Zugehörigkeit zu Nacken deutet auf Zusammenhang mit 2nicken (s. d.). – Genickfänger m. ‘Jagd-, Wildmesser’, mit dem das gejagte Tier durch einen Stich ins Genick getötet wird (18. Jh.).