Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geneigtheit f.
geneigtheit , f. abstr. subst. zu geneigt, seit dem 18. jh. neben neigung, das doch noch vorherrscht, aber durch jenes ersetzt wird, wo geneigt sein deutlich vorklingen soll. doch musz es schon früher bestanden haben nach mnd. naturlike genêchêt Schiller u. Lübben 2, 57 a , für genêchthêt, zu geneigt 4. 1 1) benevolentia, voluntas, favor, geneigtwilligkeit Weber 341 b , Frisch 2, 14 b : kan ich .. der hohen trauergesellschaft .. für dero geneigtheit unterthänigen dank abstatten, dasz sie mit solcher geduld meine rede anhören wollen. Besser 334 , vom j. 1717; geneigtheit gegen jemand haben, emp…