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Gemenge

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
19 in 19 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Gemenge

Gemenge

mengen Vb. ‘mischen’, ahd. (8. Jh.), mhd. mnd. mengen, asächs. mengian, mnl. menghen, minghen, nl. mengen, afries. menga, aengl. mengan (dazu die Weiterbildung engl. to mingle) führen auf westgerm. *mangjan und sind vergleichbar mit griech. (ion.) mássein, (att.) máttein (μάσσειν, μάττειν, aus *mṇki̯-) ‘kneten, zubereiten’, aslaw. mękъkъ, russ. mjágkij (мягкий) ‘weich’, lit. mìnkyti ‘(Teig) kneten’, aslaw. mǫka, russ. muká (мука) ‘Mehl’. Erschließbar ist ie. *men(ə)k- ‘kneten, quetschen, weich’. – vermengen Vb. ‘durcheinandermischen’, mhd. vermengen. Gemenge n. ‘Mischung, Durcheinander, Gewühl’, mhd. gemenge. mang Präp. (nordd. umgangssprachlich) ‘unter, zwischen’, mnd. manc; vgl. asächs. an gimang Adv. ‘dazwischen, darunter, zusammen’, aengl. ongemang, ongemong Adv. ‘darunter, inzwischen’, Präp. ‘unter, zwischen’ (engl. among), mnd. gemanc Adv. und Präp., zu asächs. gimang ‘Menge, Schar, Haufen, Gesellschaft’, mhd. gemanc ‘Gemenge, Vermischung’, aengl. gemang ‘Mischung, Menge, Schar, Versammlung’. Heute umgangssprachlich auch mittenmang Adv. ‘dazwischen, inmitten, mitten darunter’.
1099 Zeichen · 49 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gemengestn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    gemenge stn. dâ wart geslagen und getân von fienden unde friunden, daʒ des meres unden von gemenge wart trüebe Herb. 434…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gemengeN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    gemenge , N. nhd. „Gemenge“, Streit Vw.: s. un- Hw.: vgl. mhd. gemenge E.: s. gemengen W.: s. nhd. Gemenge, N., Gemenge,…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gemênge

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Gemênge , des -s, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, ut nom. sing. 1) Mehrere mit einander vermengte…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gemenge

    Goethe-Wörterbuch

    Gemenge a geol: Gestein, Gesteinslagen aus heterogenen, grob verteilten Bestandteilen [ aus einer Gesteinssammlung ] Ein…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gemenge

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gemenge ( Gemengkorn ), s. Gemengsaat .

  6. modern
    Dialekt
    Gemengen.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Gemenge n. 1. in der Feldwirtschaft von Äckern, Grundstücken, Gütern, die, verschiedenen Besitzern gehörig, durcheinande…

  7. Spezial
    Gemenge

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|men|ge n. (-s,-) 1 (Gemisch) moscedoz (-oc) m. 2 ‹fig› (Durcheinander) confujiun (-s) f. , sotissura m. , fracac m. 3…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gemenge

14 Bildungen · 8 Erstglied · 4 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gemenge 2 Analysen

ge- + menge

gemenge leitet sich vom Lemma menge ab mit Präfix ge-.

Alternativen: gemengen+-e

Zerlegung von gemenge 2 Komponenten

gem+enge

gemenge setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gemenge‑ als Erstglied (8 von 8)

gemengede

Lexer

gem·engede

ge-mengede stn. ein gemengite mirren und alôês Evang. J. 19,39.

Gemếngefaeßchen

Adelung

gemenge·faesschen

Das Gemếngefaeßchen , oder Gemếngefaeßlein, des -s, plur. ut nom. sing. im Hüttenbaue, ein Fäßchen, worin das Gemenge, oder das vermengte Er…

Gemengefäßlein

Campe

gemenge·faesslein

Gemengefäßlein , des — s , d. Mz . w. d. Ez. im Hüttenbaue, ein Fäßchen, in welchem das Gemenge oder vermengte Erz vor den Ofen getragen wir…

gemengekasten

DWB

gemenge·kasten

gemengekasten , m. in blaufarbenwerken, ein kasten worin die verschiedenen arten der blauen farbe gemengt werden vermittelst der gemengekrüc…

Gemengekrücke

Campe

gemenge·kruecke

Die Gemengekrücke , Mz. die — n , in den Blaufarbenwerken, das Werkzeug, womit die verschiednen Arten der blauen Farbe unter einander gemeng…

Gemengemacher

Campe

gemenge·macher

Der Gemengemacher , des — s , d. Mz . w. d. Ez. in den Blaufarbenwerken, derjenige, der die verschiedenen Arten der blauen Farbe unter einan…

gemenge als Zweitglied (4 von 4)

Glasgemênge

Adelung

glas·gemenge

Das Glasgemênge , des -s, plur. von mehrern Arten und Quantitäten, ut nom. sing. S. Adelung Glasfritte .

handgemenge

DWB

hand·gemenge

handgemenge , adj. , wie handgemein: als mitten unter dieser handlung ein theil römischer schützen mit den Gothen handgemenge ward. Mascou 1…

tagemenge

KöblerMhd

tage·menge

tagemenge , st. F. nhd. Tagemenge, Höhe des Alters, hohes Alter (N.) Q.: RWchr (FB tagemenige), Martina, Warnung (13. Jh.) E.: s. tac, menge…

ungemenge

DWB

ung·e·menge

ungemenge , n. , durch un IV B verstärktes gemenge 1 b. vgl. urgemenge : die welt ... die jenigen hasset ... die nicht mit jr im ungemenge j…

Ableitungen von gemenge (2 von 2)

ungemenge

DWB

ungemenge , n. , durch un IV B verstärktes gemenge 1 b. vgl. urgemenge : die welt ... die jenigen hasset ... die nicht mit jr im ungemenge j…

urgemenge

DWB

urgemenge , -gemisch , n. , Campe für chaos verd. wb. (1813) 183; vgl. gemenge 1 b, ur- B: und sieh! das zepter, das aus dem urgemeng ... se…