Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemeinheit f.
gemeinheit , f. abstr. subst. zu gemein. 1 1) gleich gemeinde, eine jüngere nebenform zu diesem, mit deutlicherem -heit für das verblaszte -de ( urspr. -ida), erst seit dem 14. jahrh. aufkommend und zwar md. und nd., s. u. a und mênheit, meinheid, daneben meinet mnd. wb. 3, 69, in der letzten form sich mit mênete, mênte, d. h. gemeinde mischend ( s. das. 71 b , vergl. gegenheit gleich gegend). auch mnl. ghemeenheit Oudem. 2, 477 . vergl. übrigens gemeinschaft 2. 1@a a) städtische u. a. gemeinde: mit rade der gemeinheit ( wird bestimmt ). Lexer nachtr. 191 , in der willkür von Heiligenstadt vom…