Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
meinheit f.
meinheit , f. zustand des meinseins, als mhd. mînheit in der sprache der mystiker gebildet ( Lexer wb. 1, 2143 ), und von Arnd in seiner ausgabe der teutschen theologie (1670) im nhd. gewande beibehalten: so wird das unvollkommene und stückwerk, nemlich creatürlichkeit, geschaffenheit, ichheit, selbheit, meinheit, alles verschmähet, und für nichts gehalten. s. 4; sihe, hie musz alle ichheit, meinheit, selbheit gänzlich verloren und gelassen werden. s. 140; schon früher hatte Karlstadt das wort aus derselben quelle gelegentlich wieder aufgefrischt: alles darin ich und ichheit, mich und meinheit…