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gelob

mhd. bis nhd. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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2 in 2 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gelob n.

Bd. 5, Sp. 3042
gelob, n. subst. zu geloben: votum, glob. Dief. 629b; z. b. in den rechtsbüchern, mnd. gelof richtst. landr. s. 120. 179 (masc., wie mhd. lop auch), md. z. b.: ein wîb enmag ân ires mannes gelob nicht ires gûtes vergeben noch eigen verkoufen. Sachsenspiegel I, 45, 2 (nd. lof), ohne dasz es ihr mann gut heiszt (s. u.geloben 1), im Schwabensp. 59 âne ir mannes urloup, erlaubnis, gelob war dem oberd. fremd; zu gewissen schenkungen war nötig der erben gelob Ssp. I, 20, 1 (urloup Swsp. 19). daher sogar die erben selber in solchen fällen so bezeichnet: sint aber dô nêhir erbnâmen (erbnehmer) unde erbegelob. Magdeb. fragen s. 107, erbengelob 99, s. Behrend s. 255a; auch hier übrigens nebenformen geloube s. 90 var., loube 108 var. (vergl.gelobe), ân ire nêstin erbin geloubin 94 (s.geloben n.), geleub 27 var., d. h. erlaubnis, wie im Swsp. urloup, im Görlitzer landrecht gelubide (s.gelübde). auch mit umlaut gelöb, in handgelöb weisth. 6, 618 (rheinisch), d. h. eine md. form für oberd. gelüb (s. d.). mnd. gelove m. Sch. u. L. 2, 46a. mnl. gelof n. gelübde (auch lob) Oudem. 2, 457. 461. s. auch gelobe f.
1141 Zeichen · 63 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gelob

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    ge-lob , ge-lobede s. gelübe, gelübede;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gelobn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gelob , n. subst. zu geloben: votum, glob. Dief. 629 b ; z. b. in den rechtsbüchern, mnd. gelof richtst. landr. s. 120. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gelob

21 Bildungen · 19 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gelob

ge- + lob

gelob leitet sich vom Lemma lob ab mit Präfix ge-.

gelob‑ als Erstglied (19 von 19)

geloben

DWB

gelo·ben

geloben , n. nuncupatio voti Frisch 1, 618 a , Weber 338 b , z. b.: wenn du das geloben unterwegen lessest. 5 Mos. 23, 22 ; vergl. âne gelou…

geloben

FWB

1. ›jn. / sich ankündigen, etw. verkünden, voraussagen; jn. / etw. loben, lobpreisen, ehren‹.; 2. ›jn. (eine Frau) jm. (einem Mann) verloben…

gelober

DWB

gelo·ber

gelober , m. promissor, sponsor, stipulator Stieler 1170 , glober, gluber voc. 1482 l ij a , gelober, geluber sponsor, stipulator. ii ij b ,…

gelobet

KöblerMhd

gelo·bet

gelobet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gelobt“ Vw.: s. hōch-, un- Hw.: vgl. mnd. *gelōvet? Q.: Teichn (FB gelobet), Frl, Heidin, Mai, PrWack, Re…

gelobeze

Lexer

ge-lobeze stn. fedus Dfg. 229 a .

geloblich

DWB

gelob·lich

geloblich , sponsalis, globlicher. voc. th. 1482 l ij a , geloblich, loblich, nd. lovelich Dief. 548 b , votivus gelublich, nd. gelovelich 6…

gelobnisse

MWB

gelob·nisse

gelobnisse stN. ‘Versprechen, Verpflichtung’ wir sulen och werven an deme pauiste einen conseruatôr [...] vͦuir dat gelofnisse inde dit gesc…

gelobsame

KöblerMhd

gelob·same

gelobsame , st. F. nhd. Gelobung, Bekräftigung Q.: LexerHW (1299) E.: s. geloben W.: nhd. DW- L.: Lexer 59b (gelobsame), LexerN 3, 188 (gelo…

gelobt

FWB

1. ›verheißen, versprochen; gepriesen, gelobt, heilig‹; 2. ›versprochen, gelobt; durch ein Gelübde, einen Eid festgelegt, vereidigt (von Amt…

Gelobt sei Jesus Christus

Meyers

Gelobt sei Jesus Christus ist in katholischen Gegenden der Gruß, der beantwortet wird mit: »Von nun an bis in Ewigkeit«. Die Weigerung der h…

gelobung

DWB

gelo·bung

gelobung , f. voti nuncupatio Steinbach 1, 1062 ( auch angelobung), Weber 338 b , vergl. geloben n.; im 15. jh.: pactio, gelobung, globunge …

Gelobungsbild

Campe

gelobung·s·bild

◎ Das Gelobungsbild , des — es, Mz. die — er , ein Bild, oder Gemählde, das zu mahlen oder zu geben man sich durch ein Gelübde verbindlich g…

Gelobungsgeschenk

Campe

gelobung·s·geschenk

○ Das Gelobungsgeschenk , des — es, Mz. die — e , ein Geschenk, welches man in einer Gefahr, als einer Krankheit  an eine Kirche, an ein Be…

gelobære

MWB

gelobære stM. ‘der ein Gelöbnis ausspricht’ wirt ouch eyn gelobde vorwandilt zwischen dem gloubere und gelobir [...], die burgen syn von dem…

Ableitungen von gelob (2 von 2)

gelobe

DWB

gelobe , f. eine md. nebenform zu gelob n., gelöbnis: promissio, gelobe. Dief. 464 b , votum, gelobe 629 b ; vadimonium, globe 604 c ; pactu…

vergeloben

DWB

vergeloben , verb. geloben: da vergelobet er got dem herren, wo er im sig gäb, so wölt er den gailen huerenpfaffen iren gögel, muetwillen un…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gelob". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gelob/dwb?formid=G07157
MLA
Cotta, Marcel. „gelob". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gelob/dwb?formid=G07157. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gelob". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gelob/dwb?formid=G07157.
BibTeX
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  urldate      = {2026-05-12},
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