Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geleise n.
geleis , geleise , n. orbita, die ursprüngliche form von gleis, die neuerdings wieder vordringt vor diesem. 1 1) mhd. galt leise f., noch nhd. anfangs ( s. u. leise), vergl. im 15. jh. Dief. 399 b , bair. noch jetzt die lais neben gelais Schm. 2, 498 , tirol. Schöpf 362 . die ge- form erscheint im 14. jh. hessisch, eine reise geht glücklich vor sich alles in geleise Elis. 383 ( zugleich ohne alle störung ), mit unerkennbarem geschlecht; als n. elsässisch im 14. jh.: kumet er zuo rehteme geleise ( wer im walde holz fällt und abfährt ), sô sol nieman in phenden. weisth. 1, 761, wenn er nicht sch…