Eintrag · Pfälzisches Wb.
Ge-lach n.
Ge-lach n. : ' Grenzmarkierung, bes. durch Kerben in Bäumen ', vgl. PfWB Beilach , PfWB Lachbaum . a. 1537: es soll ein yeder, so hie beguoth ist, sin gelach an steinen oder steckenn vnuergencklich vnnd vffrechtzs haltten, das die ann wiessen, gerttenn, eckernn, welden oder feldenn siechtbar sein [PfWeist. II 611 (RO-Gaugrw)]. a. 1628: In anno 1627 den 2. junii ist durch die ganerben der ganerbenwalt vmbgangen, die geloch auf ein neuwes besichtiget vndt nachgeschribenermassen auf recht befunden worden [ebd. II 745 (FR-Gr'karlb)]. — Zu mhd. lāche 'Grenzzeichen'. — DWB DWb. IV/1, 2, Sp. 2841 .