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Gek

mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
6 in 3 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
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16

Eintrag · Westfälisches Wb.

Gek m.

Bd. 2, Sp. 1063
Gek m. [verbr.] 1.1. Narr, Dummkopf; Person, die sich leicht täuschen, irreführen läßt [Münsterl Hellweg Wal]; spez.: jmd., der sich in den April schicken läßt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh). — Ra.: För’n Geck hollen verulken, zum Narren halten (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt || mehrf.). De Geck anstiäken dass. (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt || Münsterl). Wan’t denn lewen Här ne Geck maken will, dann lött he ne aolden Mann de Frau starwen sagt man, wenn sich ein älterer Mann eine sehr viel jüngere Frau nimmt (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh). Frog min Nober Geck, dä lüget so guot as ek antwortet man einem lästigen Frager (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp || (ähnl.) mehrf. bes. MSauerl). Dat ’r alle Gecken nao fraogen sollen, un diu sollst de oiste suien antwortet man einem lästigen „warum“-Frager (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). — Sprichw.: Jeeden Geck is anders die Menschen sind verschieden (WMWB). Geld is män ’n Dreck; doch well’t nich heff, is’n Geck (Kr. SteinfurtStf RECKELS 89). Graute Bauhnen met Speck; well dat nich mag, is’n Geck (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@MilteMi). Gecken un Kinner segget de Wōarait (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Reim: Hei es en Geck un wäit et nit; / un siet me ’t ’me, dann glöiw’t et nit (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). — 1.2. Spaßmacher (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs), lustiger Bursche (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@SüdlohnSl), alberne Person (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 2.1.
1151 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gekAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    gek , Adj. nhd. verdreht, töricht, närrisch, toll, wahnsinnig, wild Hw.: s. geklīk E.: s. gek (1) L.: MndHwb 1/2, 46 (ge…

  2. modern
    Dialekt
    Gekm.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gek m. [verbr.] 1.1. Narr, Dummkopf; Person, die sich leicht täuschen, irreführen läßt [Münsterl Hellweg Wal]; spez.: jm…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gek

675 Bildungen · 674 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

gek‑ als Erstglied (30 von 674)

Gekabbel

WWB

gek·abbel

Ge-kabbel n. [verstr.] 1. Wortgezänk, Streiterei; Stichelei. — 2. Geschwätz. — 3. Hundegebell.

gekacke

DWB

gek·acke

gekacke , n. cacatio. Steinbach 1, 820 . anders aber in gänsegekacke gingritus das.; vgl. gekecke .

gekäfer

DWB

gekäfer , n. coll. zu käfer, nach gewürm gebildet: von allen seiten kroch und schritt das gewürm und gekäfer an ihn heran. Immerm. Münchh. 3…

Gekäffe

WWB

Ge-käffe n. [verstr.] Gekläff, Hundegebell.

Gekäfficht

PfWB

Ge-käfficht n. : ' Spreu ', Gekäwwich (-kewiχ) [SOPf (Nachlaß Heeger )]. — Zu mhd. kaf 'Getreidehülse, Spreu'. Zum Kollektivsuffix -icht s. …

Gekälb

GWB

Gekälb spaßhafte Kollektivbildung zu ‘Kalb’ Tgb 10.9.07 [ Zit s v ge- ] Horst Fleig H. F.

gekälke

DWB

gekälke , n. kalkwerk: von den häusern kein gebälke, von den mauern kein gekälke. Rückert 72 .

Gekälle

RhWB

Ge-källe jəkęl, –ę·l. Sg. t. Berg n.: Geschwätz, Gerede; dat es doch en domm G.; die kommen met G. en't Hus; mak nich son G.; en't G. kommen…

gekällig

RhWB

ge-källig Eup , Elbf Adj.: gesprächig.

gekällisch

RhWB

ge-källisch -kęlš Klev , Lennep-Radevormwald , Elbf : aufgelegt zum Reden, geschwätzig.

Gekämme

Campe

Gekämme , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

gekämmer

DWB

gekämmer , n. coll. zu kammer ( s. kammer 8, a ): des ohrs kunstreiches gekämmer. Kosegarten Jucunde 116 .

Gekämms

RhWB

Ge-kämms Allg. Sg. t. n.: 1. das lästige, schlechte Kämmen 1, 2. — 2. das Zusammengeharkte.

Gekämmsel

RhWB

Ge-kämmsel: dass. Bernk-Longkamp , Schleid-Hellenth , Köln , Aach-Eilend , Geilk-Beeck , Heinsb-Millen (-·m.-).

gekämmt

DWB

gekämmt , mit einem kamm versehen, cristatus ( vgl. kämmen 2, f ): hat ein fleisch wie die gekämpt meerlerchen. Forer fischbuch 3 b . auch g…

gekämpfe

DWB

gekämpfe , n. luctatio, certatio Steinbach 1, 826 ; die leute des gezenks und gekempfs uber der schrift sind müde worden. Luther zwo predigt…

Gekäppelße

WWB

Ge-käppelße n. Riemenwerk am Dreschflegel ( Wal Bh).

Gekärms

PfWB

Ge-kärms n. : 1. 'dauerndes Kranksein'. Der hot e Gekäʳms [ KU-Kaulb NW-Haßl ]. — 2. 'unablässiges Bitten' [ NW-Haßl ]. — Zu kärmsen . — Rhe…

Gekäsche

RhWB

gek·aesche

Ge-käsche -kęš Goar-NGondershsn Sg. t. n.: Frucht auf der Brachflur, Runkelrüben, Kolraben, Kohl.

Gekäuze

RhWB

Ge-käuze jəkȳtsə Gummb Sg. t. n.: verächtl. unordentliches, schlechtes, minderwertiges Zusammenhängendes, Beisammenstehendes; dat G. (schlec…

Gekakel

MeckWB

Gekakel n. Gegacker, albernes Gelächter Mi 26 a . Dä. 147 a . Me. 2, 330.

gekakele

DWB

gekakele , n. fortgesetztes kakeln, schwatzen: an die stelle des inländischen weisen ungezwungenen tones ist das französische gekakele getre…

Gekalle

WWB

gek·alle

Ge-kalle n. [verstr.] Geschwätz, Unterhaltung ( Hag Hg ), Gerede ( WmWb ).

gekallen

KöblerMhd

gek·allen

gekallen , sw. V. nhd. schwatzen, singen, krächzen Q.: LexerN (vor 1431) E.: s. ge, kallen (1) W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 185 (gekallen)

gekammet

KöblerMnd

gek·ammet

gekammet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gekemmet

gekantelet

KöblerMnd

gekantelet , Adj. nhd. kantig, mit Kanten versehen (Adj.), mit Ecken versehen (Adj.) E.: s. ge, kante L.: MndHwb 1/2, 46 (gekantelt), Lü 113…

gekantet

GWB

gekantet kantig (zu Bauteilen) zugehauen, zugeschnitten zur Rechten ein ernstes Holzgebäude nach ältester Art .. mit Säulen von Baumstämmen,…

gek als Zweitglied (1 von 1)