Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gäscht m.
gäscht , m. gleich gäst, gest, schaum. Adelung, schaum auf den gärenden dingen Frisch 1, 320 e . 1 1) es findet sich in md. mundarten: das öl mehr zunder nährt, als schäumend seife gäscht ( nährt ). Lohenstein in Neukirchs samml. 6, 13 . natürlich auch gescht ( Reinw. henn. id. 1, 46 ): spuma, gescht, jäst. Kirsch 1, 1023 a , Ludwig 694 ( neben gäst), z. b. biergescht, weingescht, wassergescht Stieler 610 ( wo auch gerscht, sieh sp. 1350); zum achten soll man auch ( als bräutigam ) den kuss fein reinlich geben und lasse nicht den saft auf ihren lippen kleben: zum minsten nehmt vorlieb, wenn si…