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flesk

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Flē²sk n.

Bd. 2, Sp. 744
Flē²sk n. [allg.] 1. Muskelgewebe des menschlichen und tierischen Körpers. — Phras. Vbdg.: Dat dicke Fleisch (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@HolsenHo) Oberschenkel [verstr. bes. nördl. OWestf]. Wuild Floisk (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@LöhneLö) bei der Wundheilung entstandenes überschüssiges Gewebe [verstr.]. — Ra.: He is gut bi Fleesk er ist gut genährt, dick (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). Et Flǟis hinnert eäm nit er ist sehr schlank, mager (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). De will kien Flesk (Fleß) drägen dass. (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AmmeloeAo). Se häff kinn Flees up de Bütte (Knochen) sie ist sehr mager (WMWB). Hei [] schnitt siek int eigen Fleisch er schadet sich selbst (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). Et jöckt em tüschen Fell un Flesch er ist übermütig (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo). Dat sitt mie noo tüsken Fell un Fleiske ich habe noch keine festen Entschluß gefaßt, ich bin mir noch nicht sicher (Kr. MindenMin Kr. Minden@SüdhemmernSh). Dä lött sick fö’n Pennink hör’n Seel tüschen Fell un Fleesch trecken er ist sehr geizig (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Xy = GLABL 18,74). Sinn ǟigen Flǟis un Blaut seine Kinder (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Dat es eäm in Flǟis un Blaut öäwergōan das ist ihm zur selbstverständlichen Gewohnheit geworden (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Dat is ungeschickt Flesk sagt man, wenn sich jmd. in den Finger schneidet (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || mehrf.). — Sprichw.: Fläisch kledt Menschen un Väih (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). — Rätsel: Vüer Flesk und achter Flesk, midden Holt und Isen: Pferd, Pflug, pflügender Bauer (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DornbergDb || verbr.). Am Dag schloet et dat Fleesch, des Nachts hängt et wie en Schlang an de Wand: Peitsche (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa). — 2.1. eßbares Muskelgewebe von Tieren. Schīr Flēß Fleisch ohne Knochen (Kr. AhausAhs We). Ǫinen dǖden Knurren (großes Stück) Flǫisk (Kr. HöxterHöx Kb). Datt Fleis is duier (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). Dat Floisk van diän jungen Hiähnkes smecket nit slächt (Kr. SoestSos Kr. Soest@OestinghausenÖh). Dat Fleisch is salterich (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@HesbornHe). Dat Fleesk is tao (zäh) (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@FreckenhorstFr). Dat Flesk is fīes (verdorben) (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). Dat Fleïß is basterich (faserig) (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt). Datt Fleisch wērt rǟkert (geräuchert) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@Tietelsen u. RotheTi). Öt rücket no fiule Fleuschk (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@AlmenaAm). Floisk inne Pïeke deon einpökeln (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Ra.: Dat es nit Fisch, nit Fleisch „das ist nichts Halbes und nichts Ganzes“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || ähnl. mehrf.). He weet et sölwst nich, off he Fisk oder Fleesk is er weiß nicht, was er will (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw || ähnl. mehrf.). Do hängert Fläiß all häoge sagt man, wenn der Fleischvorrat aus der Hausschlachtung zur Neige geht (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Met Fläisch kann mä ’t Gemais sparn sagt man bei falscher Sparsamkeit (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Häoge re: drāī Tällers un kāin Fläis sagt man spottend, wenn der Tisch mit viel Geschirr, aber wenig Speisen gedeckt ist (Kr. ArnsbergArn En). Häw gitt (ihr) dätt Fleesch all op? fragt man, wenn jmd. vor dem Mittagessen „Guten Tag“ sagt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN). — Sprichw.: Fleeß häört up’n Teller un Erappel in’n Käiler (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe || mehrf. WMünsterl). Flees wat, Gemais satt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh || (ähnl.) mehrf.). FlEisk is ’t beste Gemoüs (Kr. BeckumBek Vh || mehrf.). Biäter ne Lūs im Pott as gā kain Fläis man soll auch mit wenig zufrieden sein (Kr. IserlohnIsl Kh || verbr.); Varianten: ... ’n Lius innen Kaule ... (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.), ... en Flǫu in’n Pott ... (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@WiedenbrückWb || mehrf.), ... ’n Lüning em Pott ... (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr), ... ne Fleige ... (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN). Man kann van Ossen nich meier volangen as ’n Stück Fleisk von dummen Menschen sind keine Meisterleistungen zu erwarten (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@LöhneLö || (ähnl.) mehrf.). — Sagw.: Gemaise es gesünner as Fläisch, sag dä Buer tom Knecht sagt man, wenn jmd. versucht, einen Dritten von einer vermeintlichen Schädlichkeit zu überzeugen (die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi || mehrf.). Diäm Fleïsch es et gliek, becker ’t frietet, saggte de Deif, doa har hei diäm Buern [] nen Schinken estuoallen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Et Fläiß matt me kruizigen, saggte de Poter, do laggte hai Schinken un Brohn (Braten) kruitzweïse op et Bräot (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). — 2.2. Speck [Ravensbg]. — 3.1. Mensch. Ungehǖwelt Fläis ungebildete (männl.) Person (Kr. IserlohnIsl Is). — 3.2. der menschliche Körper im Unterschied zum Geist (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — Ra.: De Geist es willig, aower dat Fläisk es swack sagt man entschuldigend, wenn man trotz guter Vorsätze gescheitert ist (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). ⟨Im folgenden sind nur lautschriftliche Belege berücksichtigt. Vokalismus: ›ē²‹ [Münsterl SWestf], ›ē²ᵇ‹ [Kr. TecklenburgTek OWestf Bri], ›ei‹ [verstr.]. — Konsonantismus: -sk [verbr.], -s [westl. Münsterl, verstr. Mark KSauerl], -ßch [verstr. Mark], -sch [verstr.], -schk [verstr. bes. Münsterl OWestf]⟩ Zus.: → As~, Bakken~, Bollen~, Braden~, Būk~, Bullen~, Büᵉn~, Büssen~, Dik~, Feªrken~, Flō²~, Frisk~, Fūl~, Fuᵉsel~, Gō²se~, Gūle~, Hakke~, Hakken~, Half~, Half-kop~, Hāmel~, Har~, Harst~, Hō¹ner~, Jē¹der~, Kalf~, Kawups~, Kiᵉkel~, Kiᵉtel~, Klawen~, Klein~, Kō¹~, Kop~, Krōn~, Kǖken~, Kurt~, Lak~, Mensken~, Miᵉlk~, Nāgel~, Ossen~, Piᵉkel~, Piᵉrde~, Rind(er)~, Rō²d~, Rō²k~, Ro²ker~, Schap~, Schinken~, Sīden~, Ssiᵉgen~, Sitte~, Ssoppen~, So¹te~, Stiᵉke~, Stram~, Suᵉge~, Suᵉge-kop~, Sūr~, Swīne~, Tand~, Wel~, Wīwer~.
7414 Zeichen · 269 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    fleskst. N. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    flesk , st. N. (a) Vw.: s. flask

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    fleskst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    flesk , st. N. (a) nhd. Speck Hw.: s. flīs; vgl. ae. flǣsc, anfrk. fleisk, as. flêsk, ahd. fleisk, afries. flask E.: ger…

  3. modern
    Dialekt
    Flē²skn.

    Westfälisches Wb.

    Flē²sk n. [allg.] 1. Muskelgewebe des menschlichen und tierischen Körpers. — Phras. Vbdg.: Dat dicke Fleisch ( Kr. Lübbe…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit flesk

134 Bildungen · 73 Erstglied · 60 Zweitglied · 1 Ableitungen

flesk‑ als Erstglied (30 von 73)

Flē²skbekken

WWB

flesk·bekken

Flē²sk-bekken n. [verstr.] Schüssel oder Schale für Fleisch ( Kr. Wiedenbrück Wie Sp).

Flē²skbīle

WWB

flesk·bile

Flē²sk-bīle f. [Ravensbg] Floeskbuilen ( Kr. Herford Hfd En ) vom Schlachter verwendetes kurzes Beil mit breiter Schneide.

Flē²skblō¹me

WWB

flesk·blome

Flē²sk-blō¹me f. [bes. nördl.] 1. Kuckuckslichtnelke (Lychnis floscuculi). — 2. Pechnelke (Viscaria vulgaris) ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Broc…

Flē²skbō²m

WWB

flesk·bom

Flē²sk-bō²m m. Fleesboom Holzbock, auf dem der Gerber Fleischreste von den Tierhäuten abkratzt (WMWB).

Flē²skbrille

WWB

flesk·brille

Flē²sk-brille f. idW.: De Flǟisbrille opsetten „mit der Hand über den Augen ausschauen“ ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen…

Flē²skbröie

WWB

flesk·broeie

Flē²sk-bröie f. [verstr.] Floiskbroögge ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Brockhagen Bh ) durch Auskochen von Fleisch und Knochen gewonnene Brühe, B…

Flē²skbüᵉde

WWB

Flē²sk-büᵉde f. [verstr.] Fleeschbühe ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Ennepe-Ruhr-Kreis@Bommerholz Bh ) hölzernes Gefäß zum Einpökeln des Fleisches.

Flē²skbüᵉne

WWB

flesk·bueene

Flē²sk-büᵉne m. [verbr.] Dachraum für geräuchertes Fleisch; Räucherkammer; Vorratskammer. — Sagw.: Huier sitte ’k lange guet, sagte de Katte…

Flē²skbuk

WWB

flesk·buk

Flē²sk-buk m. Holzbock, auf dem der Gerber Fleischreste von den Tierhäuten abkratzt (WMWB).

Flē²skbunge

WWB

flesk·bunge

Flē²sk-bunge f. [verstr. OWestf] (mit feinem Draht abgekleidetes, fliegenschrankähnliches, hölzernes) Behältnis zum Aufbewahren von Fleisch.

Flē²skdiᵉkel

WWB

Flē²sk-diᵉkel m. im Rätsel: En hölternen Pott un en Fleiskdeckel drupp : Klosett ( Kr. Büren Bür Gr).

Flē²skeªkern

WWB

Flē²sk-eªkern Fleuskeckern „Fleischeicheln, Drüse“ ( Kr. Detmold Det Is).

Flē²sker

WWB

Flē²sker m. [OWestf SWestf, verstr. Münsterl] 1. Handwerker, der das Fleisch verarbeitet. — 2. Handwerker, der das Vieh schlachtet [verstr. …

flē²skeren

WWB

flesk·eren

flē²skeren Adj. fleïskern aus Fleisch bestehend ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Bh ).

Flē²skfat

WWB

flesk·fat

Flē²sk-fat n. [verstr.] hölzernes Gefäß zum Einpökeln des Fleisches.

Flē²skflē¹ge

WWB

flesk·flege

Flē²sk-flē¹ge f. Aasfliege ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Flē²skfurke

WWB

flesk·furke

Flē²sk-furke f. [verstr. Kr. Olpe Olp Mes] langes Gabelholz zum Anhängen und Abnehmen von Fleisch, Wurst, Speck, Schinken unter der Decke, i…

Flē²skgaffele

WWB

flesk·gaffele

Flē²sk-gaffele f. [verbr.] 1. dass. De Frau nimp de Fleskgaffel un halt daomet ne Snese (Wurststange) met’n Schinken of ne Sïe Speck of Mett…

Flē²skgesmak

WWB

flesk·gesmak

Flē²sk-ge-smak m. Geschmack nach Fleisch. Wu krigg den Timmermann den Fleesgeschmack an de Bällekes (Frikadellen) ? (WMWB).

Flē²skhändeler

WWB

flesk·haendeler

Flē²sk-händeler m. jmd., der mit Fleisch handelt. — Phras. Vbdg.: Warme Fluiskhändler Mittelsmann bei der Eheanbahnung (scherzhaft) ( Kr. He…

Flē²skhāke

WWB

flesk·hake

Flē²sk-hāke [verstr.] 1. Haken zum Aufhängen von Fleischstücken. — 2. Gabelholz zum Anhängen und Abnehmen von Fleisch, Wurst, Speck, Schinke…

Flē²skhauer

WWB

flesk·hauer

Flē²sk-hauer m. 1. dass. ( Kr. Warendorf Wdf Kr. Warendorf@Warendorf Wd ). — 2. Floiskhogger jmd., der in einem Laden Fleisch verkauft ( Kr.…

Flē²skhochtīd

WWB

Flē²sk-hochtīd f. [verstr. Mark] Hochzeit, auf der den Gästen warme Speisen vorgesetzt werden.

fleskhouwere

KöblerAfries

fleskhouwere , st. M. (ja) Vw.: s. flaskhouwere

flē²skig

WWB

flē²skig Adj. [verstr.] fleischig; mit viel Fleisch versehen.

flesk als Zweitglied (30 von 60)

Bakkenflē²sk

WWB

Bakken-flē²sk. Bakkenfloisk Fleisch aus der Backe des Schweines Kr. Herford Hfd Kr. Herford@Enger En .

Bollenflē²sk

WWB

bollen·flesk

Bollen-flē²sk n. ⟨ Bollen- ⟩ Fleisch vom Schenkel, Oberschenkel Kr. Herford Hfd Kr. Herford@Enger En , ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Brockhagen …

Büssenflē²sk

WWB

buessen·flesk

Büssen-flē²sk n. Büssenflǟis Büchsenfleisch ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Būkflē²sk

WWB

buk·flesk

Būk-flē²sk n. „ Biukfloesk “ Bauchlappen, lappiges Fleisch der Bauchhöhle ( Kr. Halle Hal Bh).

Dikflē²sk

WWB

dik·flesk

Dik-flē²sk n. [verstr.] 1. Wade ( Kr. Büren Bür Kr. Büren@Salzkotten Sk ). — 2. Oberschenkel ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutsch…

frīafflē²sk

WWB

frī-af-flē²sk n. minderwertiges Fleisch, das bei der → WWB Frī-bank angeboten wird (WMWB).

Friskflē²sk

WWB

frisk·flesk

Frisk-flē²sk n. [verstr.] nicht konserviertes Fleisch von frisch geschlachtetem Vieh. Frisflǟis gaff et mä alle acht Dāge ǟinmol, et Sundach…

Gūleflē²sk

WWB

gule·flesk

Gūle-flē²sk n. Pferdefleisch. Giulefleisk is düer Fleisk, un doch wert et nit geaten (HONC).

Hakkeflē²sk

WWB

hakke·flesk

Hakke-flē²sk n. Hackfleisch ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Halfflē²sk

WWB

half·flesk

Half-flē²sk n. [verstr.] nicht ausgewachsenes Fleisch ( WmWb ). Nur idW.: Kalwflees is Halwflees ( WmWb || mehrf.).

Hē²lflē²sk

WWB

hel·flesk

Hē²l-flē²sk n. schnell heilendes Fleisch (Muskelgewebe). He is noch jung, he häff noch gudd Heelflees ( WmWb ).

Kalfflē²sk

WWB

kalf·flesk

Kalf-flē²sk n. [verstr.] Kalbfleisch. — Ra.: Dat Kalfflesk is der nao nich aff ist noch jung, übermütig, unerfahren ( Kr. Beckum Bek Kr. Bec…

Kiᵉkelflē²sk

WWB

Kiᵉkel-flē²sk n. Nur idW.: He häww Kirkelfleisk ist kitzelig ( Kr. Halle Hal Lo).

Kleinflē²sk

WWB

klein·flesk

Klein-flē²sk n. Eisbein (Frbg.) ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Pb).

Kopflē²sk

WWB

kop·flesk

Kop-flē²sk n. [verstr.] Fleisch vom Schweinekopf; daraus hergestelltes Gericht.

Krōnflē²sk

WWB

kron·flesk

Krōn-flē²sk n. muskulöser Teil des Zwerchfells beim Rind ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Ableitungen von flesk (1 von 1)

fleske

AWB

fleske Gl 3,389,15 s. flasca.