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Eroberung

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Eroberung

Bd. 3, Sp. 374
Eroberung  a Einnahme, Besetzung eines Gebiets; Pl auch für Eroberungskriege; einmal metaphor im erot Sinn für geglückte Annäherungsversuche  Nach dieser so schnellen E. von Verdun GWB33,37,9 Camp  Indessen die übrigen Nationen Europa’s Künste und Manufacturen begünstigten, waren die Spanier mit entfernten E-en [conquests] beschäftigt GWB46,197,3 Hackert  Der glükkliche Fortgang meiner E-en machte mich stolz, und wer stolz ist, ist kühn .. So bald ich sie wieder sah .. küsste ich sie feuriger, als sonst GWB37,23,5 Annette Kunst Spröden zu fangen I GWB40,6,1 WeimTheatSaal   b das eroberte Gebiet  daß er [der frz Edelmann], nachdem er vier Wochen vorher Haus und Hof wieder gesehen hatte, es nun abermals, wie wir unsere E-en, verlassen mußte GWB33,130,25 Camp   c nur Pl: Erwerbung, Beute(stücke), mBez auf materielle od geistige Schätze  meine E-en vom Vorigen Jahre [Mineralien] GWBB7,52,8 Knebel 8.5.85 GWBB8,121,2 Weim Freunde [6.1.87]   d iSv Einnahmequelle, -möglichkeit  [Werner zu Wilh:] Ämter und andere bürgerliche Geschäfte tragen wenig ein; wo gibt es nun noch einen rechtmäßigeren Erwerb, eine billigere E., als den Handel? GWB21,53,28 Lj I 10 ~ GWB51,181,3 ThS II 8   e ‘(s)eine E. (an jdm), E-en machen’: jdn, etw für sich, auch: jds Gunst, Zuneigung, Liebe gewinnen  [Aurelie zu Serlo üb Wilh:] ich bin überzeugt, daß du an diesem jungen Manne eine sehr gute E. machen würdest GWB52,276,4 ThS VI 13  [Carlos:] Und heirathen! .. sich häuslich niederlassen .. da man .. die Hälfte seiner E-en noch nicht gemacht hat! GWB11,51,27 Clav I 1 GWB21,285,8 Lj III 8 GWBB29,247,20 ABrentano 20.7.18 Syn zu a GWBBesetzung GWBBesitzergreifung GWBBesitznahme GWBBesitznehmung GWBEinnahme GWBUsurpation zu b GWBBeutebesitz zu c GWBBeute GWBErwerbnis zu d GWBEinnahme GWBErwerbCaroline VollmannC. V.
1744 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eroberung

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Eroberung , plur. die -en. 1) Die Handlung des Eroberns, in der vierten Bedeutung des Verbi, und ohne Plural. Die Er…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Eroberung

    Goethe-Wörterbuch

    Eroberung a Einnahme, Besetzung eines Gebiets; Pl auch für Eroberungskriege; einmal metaphor im erot Sinn für geglückte …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Eroberung

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Eroberung , die Erwerbung durch Waffengewalt; das so erworbene Gebiet wird rechtlicher Besitz, wenn der frühere Eigenthü…

  4. Spezial
    Eroberung

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Er|obe|rung f. (-,-en) 1 (eines Gebietes) concuista (-tes) f. 2 devënta (-tes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eroberung

23 Bildungen · 23 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von eroberung 3 Analysen

er- + oberung

eroberung leitet sich vom Lemma oberung ab mit Präfix er-.

Alternativen: eroberen+-ung erobern+-er+-ung

eroberung‑ als Erstglied (23 von 23)

eroberungsbrief

DWB2

eroberung·s·brief

eroberungsbrief m. kapitulationsurkunde: 1685 die statt Bremgarten ist vnser der acht alten orthen Zürich, Bern, .. und soll ihnen gehorsamb…

EROBERUNGSDRANG

DWB2

eroberung·s·drang

EROBERUNGSDRANG m. zuss. mit eroberung f. expansionsdrang: 1917 wenn man sich die folgen vergegenwärtigt, die das fehlen fester grenzen für …

eroberungsgeist

DWB

eroberung·s·geist

eroberungsgeist , m. wol euch enkel!eure kinder zittern nie vor dem erobrungsgeist. keine donner werden diesen thron erschüttern! Friedrichs…

Eroberungsgierig

Campe

eroberung·s·gierig

Eroberungsgierig , — er, — ste, adj. u. adv. gierig nach Eroberungen. Gewöhnlicher ist das stärkere eroberungssüchtig.

Eroberungshunger

Campe

eroberung·s·hunger

○ Der Eroberungshunger , des — s, o. Mz. der Hunger, oder die heftige Begierde nach Eroberungen. »Der Eroberungshunger der Römer.« Gedike.

Eroberungsliebe

Campe

eroberung·s·liebe

○ Die Eroberungsliebe , o. Mz. die Liebe, Neigung, Eroberungen zu machen. »Die Eroberungsliebe der Schönheit.« BenzelSternau.

EROBERUNGSLUSTIG

DWB2

eroberung·s·lustig

EROBERUNGSLUSTIG adj. abl. von eroberungslust f. oder zuss. mit lustig adj. ‘verlangend ’. von verlangen nach aneignung fremder herrschaftsg…

EROBERUNGSPOLITIK

DWB2

eroberung·s·politik

EROBERUNGSPOLITIK f. zuss. mit eroberung f. 1. auf expansion, aneignung fremder herrschaftsgebiete, machtbereiche gerichtete politik: 1854 d…

eroberungsweise

GWB

eroberung·s·weise

* eroberungsweise ‘e. zu Werke gehen, einschreiten’: ein Vorhaben gewaltsam durchsetzen Gespr Eckerm 15.3.30 Caroline Vollmann C. V.

eroberungswut

DWB2

eroberung·s·wut

eroberungswut f. hemmungsloses eroberungsstreben: 1771 in: Goethe IV 2,11 W. 1917 Fernau durch 192. Arbeitsstelle