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erklingen

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
16 in 15 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
23
Verweise raus
23

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

erklingen

erklingen

klingen Vb. ‘einen (hellen) Klang von sich geben, (er)tönen’, übertragen ‘sich gut anhören, gut wirken’, ahd. klingan (8. Jh.), mhd. mnd. klingen, mnl. clinghen ‘hell tönen, erschallen, rauschen, plätschern’, daneben (mit abweichender, wohl expressiver Konsonanz im Inlaut) mnl. clinken, nl. klinken, engl. (aus dem Nl.?) to clink ‘klinken’ (s. Klinke, Klinker). Die Formen führen auf ie. *glengh-, eine nasalierte Erweiterung der unter Klage (s. d.) angegebenen Schallwurzel ie. *gal- ‘rufen, schreien’. Zum Verb sind gebildet Klinge, klingeln, Klang (s. d.). – abklingen Vb. ‘leiser werden, verklingen, schwächer werden, nachlassen’ (2. Hälfte 18. Jh.). anklingen Vb. ‘anfangen zu klingen, an etw. erinnern, mit etw. übereinstimmen’ (2. Hälfte 17. Jh.); Anklang m. ‘durch Anschlag hervorgerufener Klang, leichte Ähnlichkeit, Zustimmung, Anerkennung’ (2. Hälfte 18. Jh.). erklingen Vb. ‘hell ertönen, zu klingen beginnen’, mhd. erklingen ‘erklingen (lassen, machen)’. verklingen Vb. ‘immer leiser werden und allmählich aufhören zu klingen’ (2. Hälfte 18. Jh.). kling Interjektion für einen hellen Ton (besonders beim Gläserklang), Schallwort zum Verb, mhd. klingā klinc!, auch in der Doppelung kling kling (17. Jh.), kling ling ling (18. Jh.); mit Sekundärablaut kling klang (Goethe). Substantivisch Kling m. ‘heller Klang’, mhd. klinc. Entsprechend Klingklang m.
1364 Zeichen · 55 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    erklingenstv. I, 3.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    er-klingen stv. I, 3. BMZ erklingen Nib. Wolfr. Walth. Rul. 10,17. Gudr. 380,1. 387,4. j.Tit. 4812. 4961. 4996. Msh. 2,3…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    erklingenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    erklingen , st. V. nhd. erklingen Hw.: vgl. mhd. erklingen E.: s. er (3), klingen W.: nhd. erklingen, V., erklingen, DW …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Erklingen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Erklingen , verb. irreg. neutr. S. Adelung Klingen . 1) Deutlich, laut klingen, mit dem Hülfsworte seyn, größten Theils …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    erklingen

    Goethe-Wörterbuch

    erklingen zu klingen beginnen, ertönen, sich vernehmen lassen: von Musikinstrumenten, der von ihnen erzeugten Musik, von…

  5. Spezial
    erklingen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    er|klin|gen vb.tr. ressoné (-na).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit erklingen

2 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von erklingen

er- + klingen

erklingen leitet sich vom Lemma klingen ab mit Präfix er-.

Zerlegung von erklingen 2 Komponenten

erk+lingen

erklingen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

erklingen als Zweitglied (2 von 2)

Wiederklingen

Adelung

wieder·klingen

Wiederklingen , verb. regul. neutr. mit haben, (S. Adelung Klingen ,) einen Klang wieder zurück schicken, wie wiederschallen; doch nur selte…

überklingen

KöblerMhd

überklingen , st. V. nhd. „überklingen“, übertönen Q.: JTit (3. Viertel 13. Jh.) E.: s. über (1), klingen W.: nhd. (ält.) überklingen, sw. V…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „erklingen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/erklingen/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „erklingen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/erklingen/pfeifer_etym. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „erklingen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/erklingen/pfeifer_etym.
BibTeX
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