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Eitelkeit

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Campe
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12 in 12 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Eitelkeit Die

Bd. 1, Sp. 896b
Die Eitelkeit, Mz. die — en. 1) Die eitele Beschaffenheit einer Sache, einer Person; ohne Mehrzahl. »Hab' ich gewandelt in Eitelkeit, oder hat mein Fuß geeilet zum Betrug?« Hiob 31, 5. Die Eitelkeit des Lebens, die Vergänglichkeit desselben. »Ih sahe die Eitelkeit unter der Sonnen.« Pred. 4, 7. »So lang der Mensch lebt in seiner Eitelkeit.« Pred. 7, 1. Ih erkenne die Eitelkeit dieser Hoffnung, die Vergeblichkeit derselben. »Wie die Heiden wandeln in der Eitelkeit ihres Sinnes,« in der Bosheit. Eph. 4, 17. »Sie wandelten ihrer Eitelkeit nach und wurden eitel (böse) den Heiden nach.« 2 Kön. 17, 15. Besonders, die unmäßige Neigung zu Dingen ohne wahren und bleibenden Werth und Nutzen, als zum Putz, zum Ruhme  und die Äußerung dieser Neigung, des Gefallens an solchen Dingen. Er besitzt eine unbegrenzte Eitelkeit. Sie macht sich durch ihre Eitelkeit lächerlich. Gall nimmt für Eitelkeit eine eigne natürliche Anlage an, die sich am Schädel durch zwei Erhöhungen neben dem Höhesinn verrathen soll und er nennt die diese Erhöhungen hildende Beschaffenheit und diese Anlage des Gehirns auch Sinn der Ruhmsucht. 2) Eitele Dinge, die ohne wahren, bleibenden Werth, ohne eigentlichen, großen Nutzen sind. An solchen Eitelkeiten muß man nicht hangen. »Die den nichtigen Eitelkeiten dienen, hasse ich.« Ps. 31, 6. Х Dann, alle eitle oder vergängliche Dinge zusammengenommen für Zeitlichkeit, in Gegensatz der Ewigkeit; ohne Mehrzahl. »So lange wir noch in dieser Eitelkeit leben.« Aus der Eitelkeit in die Ewigkeit versetzt werden.
1532 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eitelkeit

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Eitelkeit , plur. die -en, von dem vorigen Beyworte, die eitele Beschaffenheit der Sachen und Personen, und eitele D…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Eitelkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Eitelkeit vereinzelt Pl 1 Sinnlosigkeit, Nichtigkeit, Vergänglichkeit Die bedeutende Puppenspielfabel [ Faust ] .. klang…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Eitelkeit

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Eitelkeit , lat. vanitas , Leerheit, bezeichnet in der Bibelsprache die Wandelbarkeit, Vergänglichkeit und Nichtigkeit a…

  4. modern
    Dialekt
    Eitelkeit

    Rheinisches Wb.

    Eitel-keit f.: 1. nach dem Nhd. im Rip möglich. — 2. īdəlheit Mutwille Mörs-Xanten .

  5. Sprichwörter
    Eitelkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Eitelkeit 1. Die mit Eitelkeit schwanger sind, gebären meist ein Lügenkind. – Körte, 1088. Lat. : Vana gloria spica inge…

  6. Spezial
    Eitelkeit

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ei|tel|keit f. (-,-en) 1 vanité (-s) f. 2 (Stolz) superbia (-ies) f. 3 (Gefallsucht) cochetaria (-ies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eitelkeit

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von eitelkeit

eitel + -keit

eitelkeit leitet sich vom Lemma eitel ab mit Suffix -keit.

eitelkeit‑ als Erstglied (3 von 3)

EITELKEITSTEUFEL

DWB2

eitelkeit·s·teufel

EITELKEITSTEUFEL m. zuss. mit eitelkeit f. 3. die eitelkeit unter dem bilde eines den menschen zu ihr verleitenden teufels: ⟨1809/10⟩ zuweil…