Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einerlei
einerlei , unius generis, nnl. eenerlei, nach dem was unter allerlei und anderlei gesagt wurde zu beurtheilen; von der grundbeutung des subst. soll unter lei gehandelt werden, dasz es weiblich war, ergibt das vorstehende einer. 1 1) der organische gebrauch gieng aus von den neben einander unverknüpft stehenden genitiven einer leige, worin ursprünglich der zahlbegrif, frühe aber auch schon der unbestimmte, artikelhafte enthalten war. der zahl éiner leige trat zweier leige, drîer leige zur seite, doch bereits Berthold sagt s. 137 einer leige tugent ( eine gewisse tugend ), diu heiʒet stætekeit, …