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docken

nhd. bis Dial. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
14 in 12 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

docken

docken

Dock n. ‘Beckenanlage zum Trockensetzen von Schiffen’. Mnd. docke (im 15. Jh. als Bezeichnung für Londoner Schiffsbecken bezeugt), mnl. docke, nl. dok, mengl. engl. dock, schwed. docka, nhd. Dock ist unbekannten Ursprungs. Für das Dt. wird Entlehnung aus dem Nl. oder Engl. angenommen. – Schwimmdock n. (um 1900), nach älterem engl. floating dock. Trockendock n. (2. Hälfte 19. Jh.), älter trockene Docks (1. Hälfte 19. Jh.), nach älterem engl. dry dock. docken Vb. ‘ein Schiff ins Dock bringen, im Dock liegen’ (Ende 18. Jh.).
527 Zeichen · 32 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Docken

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Docken , verb. reg. 1. Activum, so fern Docke ein zusammen gelegtes Bund Schnüre u. s. f. bedeutet, zu einer Docke mache…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Docken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Docken , ein Schiff ins Dock bringen.

  3. modern
    Dialekt
    docken

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    docken Band 3, Spalte 3,1817

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit docken

74 Bildungen · 67 Erstglied · 6 Zweitglied · 1 Ableitungen

docken‑ als Erstglied (30 von 67)

dockenbänke

DWB

dockenbänke , f. pl. engl. dockbanks. gänge und absätze die in der hafendocke rund herum in einigen reihen stufenweise über einander herlauf…

Dockenbank

Campe

docken·bank

Die Dockenbank , Mz. die — bänke, die in den Docken zum Schiffsbau angebrachten breiten Absätze und Gänge, die rund um die Docke in einigen …

dockenbild

DWB

docken·bild

dockenbild , n. pupula Stieler 147 . dockenbilder gegossene bilder, sigillaria Henisch 721 .

dockenblätter

DWB

docken·blaetter

dockenblätter , n. pl. rumex acutus ( Nemnich ), die gemeine oder spitzige grindwurz. bei Henisch pestilenzkraut 721 . die breiten dockenblä…

dockenflutthür

DWB

dockenflutthür , f. die thüre zu dem dock, engl. dockgate Beil 146 .

Dockenhanf

RhWB

docken·hanf

Docken-hanf dǫgəhǫnəf Saarbr-Sulzb m.: der feine, ausgekämmte, langfaserige H. in Bündelform.

dockenhaus

DWB2

docken·haus

dockenhaus n. : 1558 mon. Germaniae paedagogica 14,448 K. 1700 Kramer dict. 1,641 b .

Dockenhuden

Meyers

docken·huden

Dockenhuden , Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Pinneberg, am rechten, hohen Ufer der Elbe, bei Blankenese, mit vielen Villen und eine…

dockenîsern

MNWB

docken·isern

dockenîsern , n. , Eisenklammer, mit der die Fenster in das Mauerwerk eingelassen und befestigt sind.

dockenkäufer

DWB

docken·kaeufer

dockenkäufer , m. bildlich, der geringe, werthlose dinge kauft und sich damit lächerlich macht. wan ob ich dich ( spricht der kaufmann zu Äs…

Dockenkelter

RhWB

docken·kelter

Docken-kelter Nahe f.: alte quadratische Holzkelter; den Unterbau bilden die beiden Bittschwellen (Unnerbänn) ; darauf stehen zwei senkrecht…

docken als Zweitglied (6 von 6)

abdocken

DWB

abdocken , bei den jägern abwickeln, von seilen und leinen. s. docke .

aufdocken

DWB

auf·docken

aufdocken , ein unsicheres wort, da docke selbst mehr als eine bedeutung hat, in keiner aber rein hochdeutsch scheint, und tocke lauten soll…

ausdocken

DWB

aus·docken

ausdocken , weidmännisch, das hängeseil von der docke ablaufen lassen.

bedocken

MNWB

° bedocken , tückisch, heimtückisch, trügerisch .

Ableitungen von docken (1 von 1)

bedocken

MNWB

° bedocken , tückisch, heimtückisch, trügerisch .