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Brötchen

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
7 in 7 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Brötchen

Bd. 1, Sp. 1021
Brötchen n.: 1. Semmel, dat Melchbr. geschieden vom Weissbr. Saar, Wasserbr., Schösschen oder Röggelche Rip ohne Milch; Krentebr. mit Korinthen; e gebildt Br. Köln. RA.: He hät e Föttsche (Gesicht) wie e twiepenneks Br. ist mager Heinsb-Dremmen, Mörs-Wallach. Süte (moje) Brötjes backe schmeicheln Klevld. Klein Br. backe klein beigeben ebd. Wärme Br. met kolde Botter es en lecker Ete Emmerich. An Br. kann men sech ärm dran eəte MGladb-Rheydt. Br. eəte on Bödsches (Bürdchen zum Feueranmachen) stoəke es e düər Hushalde ebd. Bekömmer dich öm din Sachen, fress din Br.! Gummb. Kniereiterlied: Holzschniə, all de Wiə, Klompe make dat sall krake, Br. backe, dat sall knacke MGladb-Odenk. Zwei Kinder tragen ein kleineres auf verschlungenen Händen zwischen sich, dabei singend: Backe, backe Br. op dem zinne Tellerche Siebengeb. — 2. leicht übertr. in Wend.: Enem e Br. geve einen mit dem Knie in den Rücken stossen Nfrk; ihn mit geballter Faust schlagen Eusk-Vernich. Em de Br cher kloppe oder backe das Gesäss prügeln Merz-Saarhölzb; dem gin de Br.cher gerescht Saarl-Wadgassen; ech sall der jet de Br. wärme! Bo-Alfter. — Br. werpe Steine über eine Wasserfläche hüpfen lassen Ahrw-Remag, Schleid-Hellenth, Köln. Br. schesse Knabenspiel, wobei einer sich auf den Rücken, ein anderer sich auf dessen erhobene u. angezogene Füsse legt, um mit einem Ruck weggeschleudert zu werden Grevbr-Friemersd. — 3. übertr. a. weibl. Geschlechtsteil Sol. — b. Testikel des Ebers Bergh-Hüchelhv, Saarbr-Feching. — c. Malve, bes. deren Frucht Erk, Geilk, Heinsb; Hirtentäschel Köln; Mauerpfeffer Jül-Inden. — d. fresch Br. grüner Junge, Taugenichts Neuw-Honnefeld.
1669 Zeichen · 52 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    brötchenn.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    schildbrot , -brötchen , n. in der Schweiz eine art gebäck. Stalder 2, 318 . Tobler 387 a , s. schild 13, p.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Brötchen

    Goethe-Wörterbuch

    Brötchen in scherzhafter Abwandlung von Matth 4,3 Dem Herren in der Wüste bracht’ | Der Satan einen Stein, | Und sagte: …

  3. modern
    Dialekt
    Brötchen

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Brötchen s. Brot 1 c;

  4. Spezial
    Brötchen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Bröt|chen n. (-s,-) panin (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit broetchen

8 Bildungen · 8 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von broetchen

brot + -chen

broetchen leitet sich vom Lemma brot ab mit Suffix -chen, mit Umlaut-Wechsel.

broetchen‑ als Erstglied (8 von 8)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „broetchen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/broetchen/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „broetchen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/broetchen/rhwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „broetchen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/broetchen/rhwb.
BibTeX
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