Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
behuf
behuf , m. für behub von beheben erklärt sich leicht aus dem schwanken des B und F in haben und heben, worüber diese wörter selbst nachzusehn sind, namentlich geht huf ungula durch alle hochdeutsche mundarten. beheben ist continere, das goth. gahôbains continentia, das ahd. pihabannissi detentio, aus enthaltsamkeit bildet sich die vorstellung des mangels und bedarfs, behuf ist indigentia und necessitas. mnl. nnl. behoef, ags. behêfenisse, engl. behoof. 1 1) behuf drückt, wie bedürfnis und notdurft, leibliche naturnothwendigkeit aus: sie gehn auch nit gern die nacht aus iren hutten ires behuofe…