Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
befeuern
befeuern , accendere, stärker als anfeuern: die nüchternheit, die einfalt blöder liebe verlängerten der schäfer müh, wir trinken wein, befeuren unsre triebe und küssen mutiger als sie. Hagedorn 3, 100 ; der alte wein befeurte mich, als mir bei Hochstädt alles wich. 3, 123 ; in ihren adern flieszt ein unverfälscht geblüte, darin kein erblich gift von siechen vätern schleicht, das kummer nicht vergällt, kein fremder wein befeuert. Haller; wem dieses nichts mehr gesagt heiszt, als dasz die phantasie des künstlers durch das erhabene bild des dichters befeuert, und ebenso erhabener vorstellungen fä…