Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
armseligkeit
armseligkeit , f. miseria: des spartanischen Chilons spruch, die armseligkeit sei des processes und rechtfertigens gefertin und ehgemahl und alle rechtfertiger seien armselig oder werdens. Garg. 159 a [ der spruch musz aber anderwärts stehn, als bei Diodor 9, 8—10 und bei Diogenes Laertius ]; die christen glauben mehr armseligkeiten, als dasz sie die nicht auch noch glauben könnten. Lessing 2, 230 ; o armseligkeit aller armseligkeit! 10, 79; die armseligkeit unserer gewöhnlichen schlüsse. Kant 2, 229 ; der reiche stof der sinnlichkeit, wogegen die abstracten begriffe des verstandes oft nur sch…