Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
annähern
annähern , appropinquare, nnl. aannaderen, mehr in prosa, annahen mehr in der poesie gebraucht: dessen gewohnte fertigkeit der annähernde tod überwältigt hatte. Schiller 946 ; des lieben mädchens immer mehr annäherndes, zutrauliches betragen. Göthe 26, 24 . Doch wird es richtiger sein, annähern transitiv zu verwenden: den tisch dem ofen, der wand annähern, näher rücken; und sich annähern = annahen zu setzen: durch meine vorjährige reise hatte ich mich an Fritz Jacobi mehr angenähert. Göthe 31, 37 ; zu höheren zwecken ward die grosze Zenobia von Calderon studiert und der wunderbare magus durch …