Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anhauchen
anhauchen , afflare, aspirare: wie zarte schwalbenzucht, für hunger fast verschmacht, das alte paar anhaucht, das nichts zu hause bracht. Gryphius 1, 551 ; obschon ein spiegel anlauft, wenn man ihn anhauchet. pers. baumg. 9, 19; er sprachs und Abrahams stimme hauchte mit leisem lispel ihn an. Klopst. Mess. 9, 298 ; vom nelken- und vom rosenstock süsz angehauchet. Gökingk 1, 83 ; an all den wasserfällen und von rosen angehauchten stellen. 3, 53 ; ich weisz nicht was für ein böser geist mich anhauchte, so dasz ich den tollsten plan erfand. Göthe 23, 109 ; wodurch sie ( die natur ) uns bald in di…