Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
allemal
allemal , semper, mit übergang in die bedeutung von tamen, franz. toutefois; aneinander gerückte casus, keine wahre zusammensetzung. da wohnt ein alter hirt, der trieb mit einer ruten nach einer grünen wies, ein herde schöner stuten, dasz er sie weiden wolt, als sonsten allemal. Werders Ariost 11, 10 ; ein alter general hat, dächt ich, doch wol wissen können, dasz man die weiber allemal, sie sein es oder nicht, kann meine schönen nennen. Gellert 1, 140 ; ich lieb ihn allemal, und werd ihn lieben müssen. 3, 325 ; ich habe sie wol zehenmal gefragt und allemal hat sie ja geantwortet; er schreibt …