Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
ädern
ädern
- ›jm. den Puls fühlen‹
- als Part. perf.: geädert ›sehnig, kräftig‹ (?)
- ›die weich und plattgeschlagenen Adern und Sehnen (gewöhnlich aus dem Pferdefuß) auseinanderzupfen und dem Sattelbaum zur Erreichung größerer Stabilität der Polsterung aufleimen‹ (nach Lasch/Borchling
- ›jn. der Adern (›Sehnen‹?) berauben‹ (so Dietz, Wb. Luther 1, 45); ›jn. anatomieren, skeletisieren‹ (so Wurm, Wb. dt. Spr. 149). Diese Verwendungsvarianten wären an 1ader 4 anzuschließen. Das Schles.