Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abstehlen
abstehlen , clam auferre, nnl. afstelen: das er mir tut mein pfrunt abstelen, d. i. ab mir stelen. fastn. sp. 144, 13; abgestolen 180, 8; das ein iglicher bube macht und freien zutrit hette, mir dieselbigen ( meine tochter ) heimlich abzustelen. Luther 5, 239 a ; dasz mir das buchlein ist heimlich abgestolen oder abgeschrieben. Luther br. 3, 121 ; so wird ein giftiger rauch drausz, der in einen kreucht und einem heimlich seel und leben abstilt. Mathesius 102 b ; gleichwol dem Florindo nicht einmal ein lustiges gespräch abstehlen kunte. Weise kl. leute 23 ; ein abgestohlner kusz. Logau 2, 100, …