Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zese
zese , zeese , in schriftsprachlicher form zeise, f., in Mecklenburg, Brandenburg, Pommern und Preuszen ein schleppnetz mit zwei flügeln: zesekahnen ..., die hinter sich her ein netze, das sie eine z. nennen, herziehen Micrälius Pommerland 6, 385 ; neue zeese mit zubehörigen repen ohne flügel (1674) Passow märk. rittersitz 2 (1907) 151 ; Dähnert 561 a ; O. Knoop progr. Rogasen (1891) 18 b ; Frischbier 2, 491 b ; Benecke fische in Ost- u. Westpreusz. (1881) 346 ; Meyers lex. 7 4, 781; etymol. von 1 zeisen ( sp. 517). — davon zesen, -ei-, verb., mit einer zese fischen Frischbier 2, 492 a ; zss.:…