Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wetteifer m.
wetteifer , m. , ' das eifrige bestreben, es dem andern zuvor zu thun ' Adelung 5 (1786) 191 ; nur vereinzelt auch ' nacheifer, das bestreben, es ihm gleich zu thun ' ebda, vgl. dazu ' ämulation nacheiferung, wetteifer' Kinderling reinigk. d. dt. spr. (1795) 230 und wetteifern 2. seit dem 17. jh. nachweisbar, aber erst seit der zweiten hälfte des 18. jhs. häufig gebraucht. 1 1) im vorstellungsgehalt überwiegt die gegeneinander gerichtete bemühung, das rivalisierende streben; bisweilen auch abwertend in verbindung mit neid, ehrsucht, streit u. dgl.: wider den neid oder wetteyfer ( gedruckt welt…