Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weltmann m.
weltmann , m. , komposition des frühmittelalterlichen dt., die wie die jüngere sinnverwandte bildung weltmensch ( s. dort ) zunächst in geistlichem sinne verwandt wird, in neuerem sprachgebrauch jedoch die vorwiegende bedeutung ' mann von weltkenntnis, -klugheit und -gewandtheit ' ( s. u. 3) hat. an die stelle der nur selten gebrauchten pluralform weltmänner ( s. u. 3 b und c) tritt vornehmlich weltleute ( s. dort ). 1 1) ' bewohner dieser welt, mensch ' ( vgl. ae. weoruldman Grein-Köhler 822 u. Bosworth-Toller 1196 , ne. worldman Murray 10, 2, 3, 306 sowie aschwed. värulds man Söderwall 2, 2,…