Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
VRUM adj.
2. tüchtig, brav, wacker; überhaupt was so ist, wie es sein soll. swie vrum si alle wâren Nib. 1908,1. manegen ersluoc Fruote der küene. vrum was er genuoc Gudr. 1415,2. vrum u. quec troj. 135. c. der jungelinc vrech u. vrome (: kome) das. 101. c. — nehein vrum man spulget den anderen hônen Genes. fundgr. 29,18. ein vrum, vrumer man Iw. 30. 78. 93. 111. 117. Nib. 1070,1. ein wol vrumer vollkommen trefflicher man Iw. 122. vrumen gesellen das. 117. 130. 133. ein vrumer herre das. 74. manec vrum ritter das. 75. als ein frumer ritter, dem schœner zühte niht gebrast a. Heinr. 1339. wie frume rîter hie wæren unt daʒ si niht verbæren deheiner slahte manheit Wigal. 1758. mangem vromen man Bon. 3,63. die frommen geste leseb. 925,10. vgl. 940,26. 1029,10. — si gênt ouch nit zuo frumen (ansehnlichen, bedeutenden?) steten, si gênt zuo den wîlern und zuo den dörfern Bert. 304. — substantivisch. der biderbe und der frume troj. f. 187. b. der vrume sorget sêre umbe liute guot und êre Vrid. 58,17. swer die vrumen nider drücket unt die bœsen vür zücket, von swelhem herren daʒ geschiht, des werdekeit beger ich niht das. 77,8. daʒ hœre ich die frumen sagen Wigal. 7568. die fromen frauend. 82,26. in der Êren tor komen mit den fromen das. 81,14.