Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verdonnern verb.
verdonnern , verb. 1 1) intransitiv, unter donner weggehen, fortziehen: wohlgemuth vollende dein werk im weinberg, den dir gott anwies, das gewölk verdonnert fern und hat wohlthätig gefrischet den rebbau. Voss 3, 179 . 2 2) transitiv, eigentlich durch donner ( gewitter ) zu grunde richten, dann überhaupt zu grunde richten, so in den mundarten, z. b. in der Wetterau: gott mei schene neue vorhenk, ach wer wird di etz bewunnern, ach mei buwe wern se gleich met ire dreckige hänn verdunnern. flugblatt in Frankfurter mundart (1862) ; so sagt man im lippischen niederd. ( Detmold ) verdonnern und verd…