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uten

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
8 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
6
Verweise raus
2

Eintrag · Westfälisches Wb.

ūtē²n Adv.

Bd. 2, Sp. 467
ūt-ē²n Adv. [verbr.] 1. voneinander entfernt, (räumlich, zeitlich) getrennt. — In Vbdg. mit Verben: De Richter het se (die Streitparteien) uteneene brocht hat einen Vergleich zwischen ihnen erreicht (Ravensbg WEDDIGEN 287). Uteene deelen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Öutäien diwwedäiern eingehend erläutern, darlegen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). De Bǟine ūtǟin daun auseinander spreizen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Miß utäin daun (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@EiringhausenEi). De Wā’e (Wege) gōet iut’nine (Kr. HöxterHöx Lü). Se es wān ūtǟin gōan (dick geworden) (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). De S-chuäken (Füße) widder iutäin sett’n (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Af). Eck he eäm dat gründlick ūtǟin satt (erklärt) (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Hä hïet sick met sinne Süster ūtǟin satt er hat mit seiner Schwester strittige Fragen besprochen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). ›ūt-ē²n-smīten‹ (Mist) streuen [verstr. SWestf]. — 2. entzwei, kaputt. Eck he ’n Ārm ūtǟin ich habe mir den Arm verstaucht (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — In Vbdg. mit Verben: Dat brīket üutäin wie wārm Bröut das bricht leicht entzwei (Kr. IserlohnIsl Is). Iutäin neämen (Kr. ArnsbergArn Mü). Diän verwasken’n Beddetuäch räit se an Lapp’ms üutäin (Kr. IserlohnIsl Is). De Kïetel es ūtǟin sprungen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 3. getrennt, geschieden (z.B. von Eheleuten, guten Freunden). Seu sind iuteneene sie haben sich getrennt, sind geschieden (Lippe OESTERH || mehrf.). Wi gott utäin wir trennen uns, lösen unsere Beziehung (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LehmuferLu). Säs Weäken no de Hochtīd sind se wier ūtǟin laup’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl).
2048 Zeichen · 70 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    utensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    uten , sw. V. Vw.: s. ūten* (1)

  2. modern
    Dialekt
    utenAdv.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Wossidia uten Adv. 1. außen, draußen: 'er ... is uthen gebleven' (1576) Slagg. 180; vgl. das übliche buten. 2. wie ut I …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uten

726 Bildungen · 11 Erstglied · 714 Zweitglied · 1 Ableitungen

uten‑ als Erstglied (11 von 11)

ūtē²nanderbrengen

WWB

ūtē²n-ander-brengen unr. V. „ Jelt un Wüa brinjet dä Lüjje outnanner “ Geld und Wörter scheiden die Leute ( früherer Verwaltungsbezirk Stadt…

ūtēnbeªrsten

WWB

uten·bearsten

ūt-ēn-beªrsten. Se wo(e)rn ūd’në’in buässen sie waren im Streit auseinandergelaufen Kr. Beckum Bek Vh.

utenein

MeckWB

uten·ein

Wossidia utenein und Zss. s. ut'nein, ut'nein-.

utennen

MeckWB

uten·nen

Wossidia utennen enden: œwer sei (eine Straße) ennt nich so ut Puls Hw. 69.

utenomen

KöblerMnd

uten·omen

utenomen , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ūtnōmen*

Utensil

LDWB2

uten·sil

Uten|sil n. (-s,-ien) stromënt (-nc) m. , injin (-s) m. , atrezadöra (-res) f. , massaria (-ies) f. , azessur (-s) m.

Utensilien

Pfeifer_etym

uten·s·ilien

Utensilien Plur. (selten auch der Sing. Utensil n.) ‘notwendige, zweckdienliche Geräte, Gegenstände, Werkzeuge’, entlehnt (Ende 17. Jh.) aus…

utentsetzlich

MeckWB

Wossidia utentsetzlich halbhd. ganz entsetzlich Ro Rostock@Lichtenhagen Licht .

uten als Zweitglied (30 von 714)

*betiuten?

KöblerMhd

*betiuten? , st. N. Vw.: s. buoch- E.: Herkunft ungeklärt?

*buochbetiuten?

KöblerMhd

*buochbetiuten? , V. nhd. „das Buch lehren“ Hw.: s. buochbetiuten (2) E.: s. buoch, betiuten W.: nhd. DW-

*diuten

KöblerAhd

*diuten , sw. V.? (1a) Hw.: vgl. as. thiuden

*geriuten

KöblerMhd

*ge·riuten

*geriuten , sw. V. nhd. roden Vw.: s. un- E.: s. ge, riuten W.: s. nhd. (ält.) gereuten, V., gereuten, Gereute machen, urbar machen, DW 5, 3…

*liuten

KöblerAhd

*liuten , sw. V. (1a) Vw.: s. bi-

*schuten

KöblerMhd

*schuten , sw. V. Vw.: s. zer- E.: s. schuten (1)

*upruten

KöblerMnd

*upruten , sw. V. nhd. aufregen Hw.: s. uprutinge E.: s. up (4), ?

*vingerdiuten?

KöblerMhd

*vingerdiuten? , V. nhd. mit dem Finger deuten, tadeln Hw.: s. vingerdiuten (2) E.: s. vinger, diuten

deuten

BWB

-deuten Band 3, Spalte 3,1638

Überfluten

Campe

Überfluten , v. ntr . mit haben und sein. D. Überfluten. D. — ung. 1. \Uumlacute;berfluten, ich flute über, übergeflutet, überzufluten , mit…

Überlaúten

Campe

Überlaúten , v. ntr . mit haben, ich überlaute, überlautet, zu überlauten , in Ansehung des Lautseins übertreffen, lauter tönen. D. Überlaut…

Úmdeuten

Campe

Úmdeuten , v. trs . ich deute um, umgedeutet, umzudeuten , zu etwas Anderem deuten, durch Deutung zu etwas Anderem machen. »Ammon, der zum g…

Úmlauten

Campe

○ Úmlauten , v. trs . ich laute um, umgelautet, umzulauten , eieinen andern Laut geben, den Umlaut geben. D. Umlauten .

Únterfluten

Campe

Únterfluten , v. ntr . mit sein, es flutet unter, untergeflutet, unterzufluten , flutend, als eine Flut unterfließen. D. Unterfluten .

abbeuten

DWB

abbe·uten

abbeuten , depraedari, als beute davon tragen: auch den wilden mehr victalien abzubeuten. H. Staden b ii; den wilden ( leuten ) pfeffer und …

Abbluten

Campe

Abbluten , v. I) ntr. mit haben, ausbluten, zu Ende bluten. Ein geschlachtetes Thier muß man gehörig abbluten lassen. II) △ trs. dadurch, da…

abbräuten

RhWB

ab-bräuten: 1. etwas a., abstossen Nfrk. — 2. einem etwas a., abnötigen Geld . — 3. sich a., abquälen Rip.

abe riuten

MWB

abe riuten swV. ‘durch Rodung beseitigen’ abe roͮtet er die dorn, / er sæt aller hande chorn GenM 23,11. 23,13; Priamus [...] hiz abe ruten …

ABENDLÄUTEN

DWB2

abend·laeuten

DWB2 ABENDLÄUTEN n. : DWB2 DWB2 DWB2 ⟨1793⟩ dann schwankte er unter dem .. abendläuten ins dorf hinein Jean Paul I 2,420 ak. ⟨1861⟩ von den …

Abenstuten

MeckWBN

aben·stuten

Wossidia Abenstuten m. Teigstück, das beim Backen in einem fremden Backofen für den Besitzer des Backofens abgeteilt wurde Lu Ludwigslust@Gr…

abfluten

DWB

abfluten , abflieszen in groszer masse. die menge flutete auf und ab. die wogen werden abfluten, sich verlaufen.

abhäuten

DWB

abhäuten , cutem detrahere, die haut abziehen. bei den jägern, den bären abhäuten, was in andern fällen auswirken, schinden, abdecken heiszt…

abknauten, abknäuten

RhWB

ab-knauten, ab-knäuten: -t-, einem (sich) etwas a., abzwacken, abziehen; dohn der es en bess-chen afkn.! Bergh-Heppend .

abkrauten

DWB

abkrauten , malam herbam delere, bei den winzern, das unkraut tilgen: den weinberg abkrauten.

abläuten

DWB

abläuten , campanae pulsu indicare finem festi, mit der glocke, schelle läuten, gegensatz des einläutens: man hat den markt schon abgeleut, …

ablauten

DWB

ablauten , den vocal der wurzel wechseln.

abläuten

DRW

abläuten nd. afluiden I mit der Glocke bekannt machen sal men nu bijnnen Amersfoort mitter clocke afluyden ende vercundigen 1544 Fruin,KlSte…

abmauten

DRW

abmauten I Maut zahlen [die Müller] sollen nach den viertl abmauthen, damit sie auch der stadt den müllzinsz können raichen 1649 Güns/MHungJ…

Ableitungen von uten (1 von 1)

beuten

DWB

beuten , wie schon bei beute gesagt wurde, erscheint nicht in reinmittelhochdeutschen denkmälern, zuerst im passional, und stimmt in seinem …