Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urbild n.
urbild , n. , aus bild und ur- C 4 zusammengesetzt, im 17. jh. für archetypus, im ersten drittel des 18. jhs. für original, dann auch für ideal, idee aufgekommen und bald aus blosz terminologischem gebrauche in die gemeinspr. übergegangen. Singer zschr. f. d. wortf. 4, 131 . die entlehnung in die modernen german. sprachen ( nl. oorbeeld neben grondbeeld; dän. urbillede; schwed. urbild) sowie die bereicherung der wortsippe durch ableitungen und zusammensetzungen beweisen wichtigkeit und unentbehrlichkeit des wortes, das Adelung noch nicht recht gelten lassen wollte, Heynatz antibarb. 2, 543 ; 1…