Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unterkunft f.;
unterkunft , f.; im 19. jahrh. für die älteren bildungen unterkommen, n., -kommnis, -kommung üblich geworden. vgl. DWB kunft . in halbmundart Fischer 6, 237 . ( mhd. underkunft, dazwischenkunft, vermittlung nach 1 unter III B 1 b α , β ): ich musz vor allen dingen meinen bruder fragen, ob er mir keine u. verschaffen kann Pfeffel pros. vers. (1810) 3, 5 ; ich miszt emohl als dokter de leit e unnerkunft uf em ... kerchhof verschaffe Niebergall dram. werke 180 ; irgend ein häuschen zur u. gegen regen und ungemach Gutzkow ritter v. geiste (1850) 2, 265 ; der magister und sein kind suchten u. in de…