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unterbrechen

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unterbrechen v.

Bd. 24, Sp. 1510
unterbrechen, v. , eine deutsche bildung, nicht gemeingermanisch und auch i. a. nicht mundartlich; ahd. untarprechan, mhd. underbrechen, mnd. underbreken, mnl. nl. onderbreken (selten, theilweise als germanismus betrachtet). das fehlen im classischen mhd. (die meisten belege sind md.) und in den mundarten paszt zur annahme fremder beeinflussung (zeitschr. f. d. wortf. 3, 236), die bei Notker ps. 77, 13 (interrupit), in der erst. d. bibel 5, 455, 1 (interrupta est), in der rechtssprachlichen und terminologischen verwendung auf der hand liegt. anderseits ist sinnlichanschauliches genug im leben des wortes wirksam. die entwicklung der bed. I wird durch II überholt. II. reste trennbarer verbindung in veralteten bedeutungen. I@11) intransitiv nach 1unter III A 1 a α: der ... baum sei dann alt, blöd, untergeprochen Sebiz feldbau (1579) 271; dazu Jeroschin bei Lexer 2, 1778. I@22) transitiv nach 1unter III A 1 a δ; mnd. wb. 5, 26b; mnl. 5, 326 I; vgl.brechen II 21, 24: gladio vives: du salt underbrechen landt und leuthe Luther 9, 402, 21 W.; der grosz den kleinen uberzeugt und offt gar felschlich uberleugt, damit er in thut underbrechen B. Waldis Esopus 1, 84 Kurz; sint dem mal nu der Turcke geweltig gedecht die christenheit underzubrechen Grunau preusz. chron. 1, 326. ich wil mich underbrechen und wil ... sprechen (non parcam ori meo) Hiob 2495 Karsten (untrennbar?). als untrennbar behandelt bei Tauler pred. 427, 2 Vetter (du solt dine naturlichen sinne underbrochen han und solt ir gewaltig sin) und bei S. Grunau preusz. chron. 1, 500 (die feinde zu underbrechen); 1, 53. IIII. in untrennbarer verbindung mit den bedeutungen von 1unter III A 2 b α, β, δ. II@AA. 1unter III A 2 b α, β entsprechend, mit der hauptvorstellung der trennung, hinderung, hemmung. II@A@11) von sinnlicher trennung und theilung: er underbrah den mere interrupit mare Notker ps. 77, 13; dasz ... von dem westerufer über 90 schritte durch das meer unterbrochen und weggespület worden C. Danckwarth Schleswig u. Holstein (1652) 89a; vgl. dieses herrliche und grundfeste sprachengebäude zu unterbrechen Neumark palmbaum (1668) 87; als ob es (das wasser) unter dem fallen zerteilt, zerrissen oder unterbrochen würde Sebiz feldbau (1579) 14; ein oft unterbrochener wasserfall Gottsched das neueste 9, 731; die von keiner tür unterbrochene längswand Fontane I 5, 19; an den stellen, wo die bahnen unterbrochen waren Bismarck gedanken u. erinn. 2, 134 volksausg.; Moltke 3, 118; in dessen vielfältig unterbrochnen hölen und klüften die nymfe Echo ihre wohnstelle hatte v. Birken Pegnitzschäferei (1645) 29; hundert schritte etwa von dem thore wurde dieser laubgang durch einen weiten sonnigen platz unterbrochen Storm (1899) 1, 122; vgl. unten 3; was wir etwan in einem spiegel mit unterbrochenen gegenstralen sehen Harsdörfer gesprechsp. 6, 118; Brentano 8, 229; unterbrochen wird dies aussichtsbild durch den ... Öfelespitz H. v. Barth Kalkalpen 603; dort schlängelt sich durchs land, in unterbrochnen stellen, der reinen Aare wallend licht A. v. Haller gedichte (1882) 119; unterbrochene spuren H. v. Barth Kalkalpen 600; die unterbrechenden mauerstufen 303; und er höret an dem zeichen, dasz ein weib gestorben ist, weil die zahl der glockenstreiche zweimal unterbrochen ist Brentano 3, 308; im bilde: ihrer liebe schranken u. Hoffmannswaldau-Neukirch 2, 183, bande d. Museum von F. Schlegel 1, 257, den strom der melodie Schubart briefe 1, 140 Strausz, die perlenschnur dieser tage Storm (1899) 1, 260, den faden der erzählung G. Forster 2, 206 u. s. w. oft terminologisch (Zedler 49, 2109; Campe 5, 194a; Krünitz 199, 350) meist im part. praet., z. b. wenn aber zwischen den gläntzenden theilen andere, die nicht gläntzen, liegen, so ist der glantz unterbrochen Wolff gedanken v. gott (1720) 23; farbige, oft unterbrochene kreise A. v. Humboldt kosmos 3, 85; to open the circuit, to break the contact Blaschke wb. d. elektrotechnik 131, die leitung, den strom u. Lichtenberg briefe (1901 f.) 2, 10, Hoyer-Kreuter 1, 793; unterbrochene balken (mit eingesetztem wechsel) Mothes baulex. (1882) 1, 230; unterbrochene verzahnung bei sägen Karmarsch-Heeren 73, 461; unterbrochen interceptus, interruptus Röhling - Mertens-Koch 1, 192; 462; Bischoff wb. d. botanik 107; die blütenähren ... sind ... ununterbrochen oder wenig unterbrochen Schlechtendal-Hallier 18, 119; unterbrochenährenförmig ebda 28, 171, -ährig Röhling - Mertens - Koch 4, 325, -gefiedert 1, 192. das wasser macht ihn (den hydrothion) neutral. und dadurch wird seine unterbrochenheit aufgehoben Hegel I 7, 282. II@A@22) dazwischentreten mit der absicht oder dem ergebnis der hemmung, hinderung, verhütung: lasset uns dem zorne sanfftmuth entgegen setzen, gleichwie man die reiszende gewalt der stückkugeln mit erdgefülleten schantzkörben oder wollsäcken zu unterbrechen pfleget Chr. v. Ryssel seelenfrieden (1685) 589. meist unsinnlich; vgl. niederbrechen 2 b: zwei den menschen underbrechen, daz er nicht tar kunlich sprechen Hiob 5045 Karsten; ich wil dirs underbrechen hürn. Seyfried 27 ndr.; also ist uns auch durch die betrachtung solcher majestätischer geschicht unterbrochen der weg Dannhawer catechism. milch 1, 47; doch jeder will mir fast den zutritt unterbrechen Hallmann Theodorich 30; aber sein anslag wardt gemercket und im underbrochen G. Alt b. d. cronicken (1493) 79b; Lohenstein Arm. 2, 608b; Ayrenhoff 2, 56; eines vorsatz u. depellere aliquem de conatu Frisch (1741) 1, 131c; Schubart briefe 1, 39 Strausz; die zusage, den willen, die macht, glückseligkeit, den miszbrauch, eid u. Harsdörfer secret. 1, 24; 2, 86; 1, 66; Leibniz d. schr. 1, 326; Wolff v. d. menschen thun und lassen 74; Göchhausen notabilia venatoris 292; Triller betrachtungen 1, 301; ich habe stets geglaubt, was gott und fürsten sprechen, das dörfte nie ein mensch, kein diener unterbrechen Gottsched gedichte (1751) 1, 369; fehler, die den verstand unterbrechen (das verständnis hindern) literaturbriefe 13 (1762), 158; laszt euch den bettel (Spiegelbergs tötung) nicht unterbrechen Schiller 2, 157; verhüten: und weil scheinlich hiebey war diese wiedrige gefahr, drum gedacht ich manche wochen, wie dies würde unterbrochen Reinicke Fuchs (1650) 162; in welcher meynung ich auch einen jeden liesz, um hierdurch zu unterbrechen, dasz sie keinen anschlag auff meinen hund machen solten J. G. Schmidt rockenphilosophie (1706) 1, 301; ich hätte ihr gerathen, eine gewisse übelthat zu begehen, welche ich doch gleichwol unterbrochen hatte de la Motte Guion das leben (1727) 2, 320. das sprachgefühl hat sich in der beurtheilung dieser bed. gewandelt; hiesz mhd. einen mit worten underbrechen doch wohl soviel als einen durch ansprechen (verhandeln) aufhalten, so versteht man das heute nur nach bed. 4 (s. u.); ähnlich H. Sachs 20, 411, 31 G.; doch wäre in folg. fällen immer noch von bed. 2 auszugehen: mit was für rechte soll ich den umgang des bräutigams mit seiner geliebten unterbrechen? sammlung v. schausp. (1764) 1, 31; der genusz der schönen stunden, die mich durch die Bergstrasze führten, ward durch die sehr ausgefahrnen wege einigermaszen unterbrochen Göthe IV 12, 285 W.; die ordnung der natur u. Schleiermacher I 3, 92; das alte herkommen u. Ranke 30, 43; er unterbrach das gedeihen, die ruhe und auch die leistungen der Niederlande 4, 210; den vollen militärischen erfolg brach oder unterbrach doch die kaiserliche familienpolitik Mommsen m. gesch. 5, 32. II@A@33) mit der vorstellung der abwechslung; oft im part. praet.: der ehrlich und unehrlich wandel von man und weib durch ir gantz leben frey öffentlich an tag wirt geben, mit feynen schwencken undterbrochen Hans Sachs 4, 4, 6 Keller; all arbeit in gemein mit ruh nit also selten pflegt underbrochen sein Spee trutznachtigall (1649) 26; dann man musz nicht auff die lieblichkeit allein sehen, sondern sie musz nach beschaffenheit unterbrochen werden Morhof unterricht (1682) 1, 560; Gottsched gedichte 1, 385; man hatte ... dem herrn D. ... gerathen, seine gemählde öftrer mit fictionen zu unterbrechen Nicolai literaturbriefe 2, 335; lassen sich in marmor die erhöhungen der stirn, ohne die form allzusehr zu unterbrechen (ungleichmäszig zu machen) ... darstellen Göthe IV 41, 121 W.; II 1, 338 W.; die lästige einförmigkeit u. 45, 6 W.; die gute unterhaltung unterbricht den tag (bringt abwechslung hinein) Düringsfeld sprichw. (1875) 1, 305b; part. adj. terminologisch: wenn singstimmen von allerhand instrumenten auf gebrochene und unterbrochene, abwechselnde art begleitet werden Mattheson capellmeister (1739) 24; welches seine perioden sehr unterbrochen machte Moritz Anton Reiser 164, 32 Geiger; kalkfelsen von grauer, oft gelblich braun unterbrochener färbung Scheffel 3, 196. II@A@44) von einer nur zeitweiligen oder theilweise durchgeführten hemmung eines verlaufs oder thuns, einer dauer, eines zustandes, einer folge, eines zusammenhanges u. dgl.: gott hat diesmal den ungünstigen lauf der sterne unterbrochen Göthe 43, 204 W.; den lauf der schönen phantasey u. B. Neukirch gedichte (1744) 160; den takt Bücher arbeit u. rhythmus 344, die reise handelsgesetzb. 622, 3, das leben Drollinger 115, den fortgang in der erkenntnisz Breitinger crit. dichtkunst 1, 62, den ruhigen gang der entwicklung W. v. Humboldt 4, 5, die studie Zinkgref-Weidner 3, 4, die arbeit Bräker 1, 178, den verkehr Chamisso 2, 173, u. s. w. unterbrechen; die verhandlungen wurden nur unterbrochen, nicht abgebrochen; jemanden in der arbeit u. Adelung; wenn ich sie worinn unterbreche, gnädige frau ... Schiller 3, 397; wenn er sich im messen unterbricht O. Jahn Mozart 4, 219; er schien in geschäften unterbrochen Justi Winckelmann 2, 1, 182; ein unterbrochenes geschäft, opfer u. dgl. F. H. Jacobi 1, 264. von rede, stimme, bericht, gesang, musik u. ä.: Seifried Helbling 3, 190; Hugo v. Trimberg renner 18 363 E.; Hans Folz meisterlieder 100, 256 M.; unterbrechen, als seufftzer, stimme, rede, entrecoupper, interrompre Frisch (1730) 2, 632; einschiebsel, welches die rede sehr unterbricht Gottsched sprachkunst (1748) 63; wir müssens diesmal unterbrechen Göthe Faust 595; gespr. 2, 99 B.; jemanden unterbrechen ihn nicht ausreden lassen, anfangen, ehe er zu reden aufgehöret hat Adelung; verzeihet, edler ritter, dasz ich euch musz unterbrechen Lessing 3, 64 (Nathan 2, 6, 541) M.; eure traurigkeit unterbricht mich Klopstock Messias 4, 137; schweig und unterbrich mich nicht Göthe Tasso 1442 erlauben sie gehorsamst, dasz ich sie unterbreche H. Heine 3, 222 Elster; unterbrochen von schauern fährt er fort Schiller 3, 38; sich unterbrechen: sie lieset weiter und unterbricht sich wieder Lessing 2, 308 M.; sie unterbrachen sich, erhuben die stimmen Göthe 18, 373 W.; unterbrechen absolut: was, unterbrach Silvio, solte es wol möglich seyn? Kramer (1700) 1, 151a; gut! unterbrach der sohn Lichtwer fab. 3, 17; ihren gesang nicht unterbrechend begrüszten sie ihn Göthe 25, 65 W.; er ... setzte die unterbrochenen schimpf oder schmeichelreden fort G. Keller 1, 111; die pause, die vorstellung u. s. f. unterbrechen Ebner-Eschenbach 3, 216; Herder 16, 162. die sorge für ihn unterbrach meine allgemeine gleichgültigkeit Göthe 22, 100 W.; der zusammenhang der ganzen welt würde unterbrochen werden A. G. Kästner (1755) 1, 10; ohne doch dadurch die reihe der empirischen bedingungen im mindesten zu unterbrechen Kant 3, 362, 35 ak. ausg.; Lotze mikrokosmus 1, 82. die ruhe ist mir unterbrochen engl. comöd. 98, 30 Creizenach; doch dieser stille süszigkeit ward aus der hecken dunkelheit noch süszer unterbrochen Brockes irdisches vergnügen 1, 56; nichts unterbreche hier die stille heilge nacht Cronegk 2, 244; betrübnis, freuden unterbrechen A. v. Haller gedichte (1882) 163; Göthe 2, 119, 10 W. part. adj.: die müde brust mit unterbrochnen schlägen J. J. Schwabe belustigungen 1, 67; ein unterbrochener ... laut (vox interrupta) Denis lieder Sineds 11; mit unterbrochnem ach theater d. deutschen 6, 88, tönen, jubel (der lerche) J. G. Jacobi 1, 11; F. H. Jacobi 5, 236; in unterbrochenen, zusammengegeizten stunden Göthe 21, 128 W.; dieser ganze morgen war unruhig und unterbrochen IV 8, 362 W.; eine weniger unterbrochne vegetation IV 8, 58 W.; IV 8, 72 W.; den abgerissenen, unterbrochenen vortrag IV 21, 204 W.; unterbrochnen träumen Faust 7253; wie die mörder in unterbrochenem schlaffe liegen Chr. v. Ryssel seelenfrieden (1685) 23; nie, nicht, minder, wenig unterbrochen (vgl.ununterbrochen) sammlung v. schauspielen (1764—69) 2, 7; Pückler briefwechsel 1, 451; Ranke 1, 155; adv. puls, der unterbrochen schlegt Orsäus nomenclator (1623) 221; ohnerachtet doch das kriegführen im staate nur unterbrochen vorkommt Schleiermacher Platon 6, 15; eben so kurz, so unterbrochen erzählte er Laroche frl. v. Sternheim 2, 249; da ich ... nach hause kam, hatte sich der anbau der felder schon viel näher und unterbrechender in die wälder hereingezogen Stifter 2, 201. substantivierung: das unterbrochene wieder angeknüpft Göthe III 7, 234 W.rechtssprachlich: unterbrochener besitz Leopold handwb. d. ökonomie (1805) 518b; die verjährung wird unterbrochen bgb 209, 1 (gs. hemmen); dasz die anstellung der vindication ... die usucapion nicht unterbrach Jhering geist d.m. rechts 2, 2, 455. II@A@55) völlig verhindern, vereiteln, aufheben, beseitigen, rauben u. dgl.; selten von sinnlichen erscheinungen (z. b. wie wir die allzu strangen stralen eines liechts mit einem schirm oder fürhang ... zu unterbrechen pflegen Harsdörfer gesprechsp. 3, 3; 2, 16; den lauf des blutes unterbrechen Gottsched schaubühne 1, 72), sonst durchweg unsinnlich: damit ich meinen fürgenommenen zweck nicht unterpreche Sebiz feldbau (1579) 554; sein leben mit gift u. Laukhard leben 1, 60; sie unterbrache ihm hinwiderum seine hoffnung mit einem hohen schwur J. Helwig Ormund (1666) 109; anfechtungen ... unterbrechen den stoltz Butschky Pathmos 987; ein miszverständnüs u. Lohenstein Arm. 2, 290a; dasz ich solche vorsichtigkeit unterbrechen (bei seite setzen) ... müssen Ziegler Banise 125; wenn auch alle diese entwürfe aufs vollkommenste unterbrochen (ausgeräumt, beseitigt, als nichtig erwiesen) Leibniz d. schr. 1, 159; durst und hunger u. Triller betrachtungen (1750) 1, 289; die meisten sorgen sind vorbey und unterbrochen Gottsched schaubühne 1, 406; dein glück und das meinige ist hiedurch unterbrochen Göthe 25, 144 W.; den folgenden morgen kam ein brief vom herrn v. K., worin er alle unterhandlungen unterbrach Hippel lebensläufe 2, 479; suspendiren, die amtsführung unterbrechen Kinderling reinigkeit d. d. spr. 336. auch diese fälle ist das neuere sprachgefühl geneigt nach 4 umzudeuten. II@BB. mit der vorstellung der mischung, 1unter III A 2 b δ entsprechend, einschalten, interponere, intercalare Hiob 2092 Karsten; vgl. 1751; dazwischen dringen: einem sîn palas underbrechen Lexer 2, 1781; koboldinspector (soll) ... wo silberertz mit unterbricht, dasselbe nicht mit unter die kobolde stürtzen Schönberg berginformation (1693) 1, 105. veraltet.der substantivierte inf. unterbrechen, n., steht neben unterbrechung (s. d.): ân undirbrechin Lexer 2, 1782 (vgl. underbrich, -bruch); dasz diese oper fast ohne u. diesen ganzen winter gespielt ward Niemtschek bei O. Jahn Mozart 4, 284; mit deinem u. lernst du nichts von mir K. G. Lessing mätresse 33, 33 Wolff; Kerner bilderbuch 79; das u. des kampfes v. Alten 1, 6; rechtssprachlich: solchs alles mag für rechtlichs underprechen geacht werden Tengler d. neue laienspiegel (1518) 41a. terminologisch: Prechtl 16, 244; Blaschke wb. d. elektrotechnik 131. —
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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unterbréchen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Unterbréchen , verb. irreg. act. S. Adelung Brechen; ich unterbreche, unterbrochen, zu unterbrechen; die Fortdauer eines…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unterbrechen

    Goethe-Wörterbuch

    unterbrechen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    unterbrechen

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    unterbrechen Band 3, Spalte 3,184f.

  4. Spezial
    unterbrechen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    un|ter|bre|chen vb.tr. 1 taié ia 2 (einstellen) fá sté sö 3 sospëne (-ënn, sospenü) 4 interumpe (-mp, interot).

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Komposita & Ableitungen mit unterbrechen

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Zerlegung von unterbrechen 2 Komponenten

unter+brechen

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Cotta, M. (2026). „unterbrechen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/unterbrechen/dwb?formid=U10191
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Cotta, Marcel. „unterbrechen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/unterbrechen/dwb?formid=U10191. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „unterbrechen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/unterbrechen/dwb?formid=U10191.
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