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Unsterblichkeit

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
9 in 9 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Unsterblichkeit

Unsterblichkeit

sterben Vb. ‘das Leben verlieren’. Das nur westgerm. bezeugte starke Verb ahd. sterban (9. Jh.), mhd. sterben, asächs. sterƀan, mnd. mnl. nl. sterven, afries. sterva, aengl. steorfan, engl. to starve ‘vor Hunger und Durst umkommen’ (westgerm. *sterban) ist verwandt mit ahd. sterbo ‘Pest, Tod’ (9. Jh.), mhd. sterb(e) ‘das Sterben, Tod, ansteckende Krankheit, Pest’, asächs. -sterƀo, aengl. steorfa ‘Pest’, anord. stjarfi ‘Starrkrampf’, stirfinn ‘halsstarrig, trotzig’, starfa ‘sich abmühen’ und mit mir. ussarb (aus *uks-sterbhā) ‘Tod’, griech. stérphos (στέρφος) ‘Haut, Fell, Hülle’, russ. (älter) stérbnut’ (стербнуть) ‘fest, hart werden, erstarren, absterben’ sowie den s-losen Formen lat. torpēre ‘erstarrt, betäubt, gefühllos, taub sein’, lit. tir̃pti ‘erstarren, gefühllos werden’, aslaw. trьpěti ‘ertragen’, russ. terpét’ (терпеть) ‘leiden, dulden’. Alle Bildungen sind auf ie. *(s)terp-, *(s)terbh- rückführbar, eine Labialerweiterung der unter starren (s. d.) verzeichneten Wurzel ie. *(s)ter(ə)-, *(s)trē- ‘starr, steif sein’, so daß für das germ. Verb von einer verhüllenden Bedeutung ‘steif, starr werden’ auszugehen ist. – absterben Vb. ‘das Leben beenden, eingehen, welken’, mhd. abesterben, rechtssprachlich ‘durch den Tod des Besitzers frei werden’; seit dem 18. Jh. auch ‘gefühllos werden’ (durch Druck, Abschnürung, Kälte). aussterben Vb. ‘untergehen, aufhören zu existieren, sich verlieren’ (15. Jh.). ersterben Vb. ‘vergehen’, ahd. irsterban (8. Jh.), mhd. ersterben ‘(ab)sterben’. versterben Vb. ‘sterben’, mhd. versterben; Verstorbener m. substantiviertes Part.adj. (16. Jh.). sterbenskrank Adj. ‘sehr krank’ (17. Jh.), anfangs neben sterbekrank Sterbenswörtchen n. in der Fügung kein Sterbenswörtchen ‘überhaupt nichts’ (19. Jh.), verkürzt aus kein sterbendes (‘schwaches, vergängliches’) Wörtchen (18. Jh.); vgl. auch kein Sterbenswort (18. Jh.). sterblich Adj. ‘dem Tod unterworfen, vergänglich’, mhd. sterblich; vgl. ahd. stirbīg (9. Jh.); Sterblichkeit f. ‘Vergänglichkeit, Zahl der Todesfälle’, mhd. sterbelīcheit; unsterblich Adj., mhd. unsterbelich; vgl. ahd. unstirbīg (11. Jh.); Unsterblichkeit f., mhd. unsterbelīcheit.
2153 Zeichen · 88 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unstêrblichkeit

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Unstêrblichkeit , plur. inus. die Eigenschaft, da ein Ding unsterblich ist.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Unsterblichkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Unsterblichkeit [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Unsterblichkeit

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Unsterblichkeit , die persönliche Fortdauer des Menschen im Jenseits. Der Glaube daran ist eine unmittelbare Thatsache d…

  4. Sprichwörter
    Unsterblichkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Unsterblichkeit Unsterblichkeit erwirbt man nicht im Federbette. Lat. : Non venit ex molli vinida fama toro.

  5. Spezial
    Unsterblichkeit

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Un|sterb|lich|keit f. (-) imortalité (-s) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unsterblichkeit

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unsterblichkeit 3 Analysen

un- + sterblichkeit

unsterblichkeit leitet sich vom Lemma sterblichkeit ab mit Präfix un-.

Alternativen: un-+sterblich+-keit unsterblich+-keit

unsterblichkeit‑ als Erstglied (3 von 3)