Eintrag · Adelung (1793–1801)
- Anchors
- 9 in 7 Wb.
- Sprachstufen
- 4 von 16
- Verweise rein
- 15
- Verweise raus
- 18
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
- 1050–1350
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschUnglimpf
Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege
Der Unglimpf , des -es, plur. car. der Gegensatz des Glimpfes, die Abwesenheit der nöthigen Mäßigung in dem Betragen geg…
- 18./19. Jh.
-
modern
DialektUnglimpf
Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg
Unglimpf Band 2, Spalte 627 Unglimpf 2,627
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit unglimpf
7 Bildungen · 5 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen
Ableitung von unglimpf
un- + glimpf
unglimpf leitet sich vom Lemma glimpf ab mit Präfix un-.
Zerlegung von unglimpf 2 Komponenten
unglimpf setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
unglimpf‑ als Erstglied (5 von 5)
unglimpfen
DWB
unglimpfen , verb. , gegenstück zu glimpfen, verb. ( s. d. ). mhd. ungelimpfen unangemessen, schonungslos behandeln, tadelnd vorwerfen, unan…
unglimpfig
DWB
unglimpfig , unglümpfig ( Scherz-Oberlin 2, 1843 ), unglümpig ( Scheit ), unglumpfig, adj. adv., gth. v. glimpfig, glumpfig ( s. d. ): ungli…
unglimpflich
DWB
unglimpflich , adj. , adv., gth. v. glimpflich ( s. d. ), seitenstück zu unglimpf, adj., und unglimpfig. ags. ungelimplîc, -lîce; ahd. ungal…
unglimpflichkeit
DWB
unglimpflichkeit , f. : Campe ; am abend war er ( der pfarrer ) selber beim ball ... da trugen sich weniger unglimpflichkeiten ( s. unglimpf…
unglimpfung
DWB
unglimpfung , f. : mit vil einfurung, u., mich ungerecht zu machen vermeinen urk. z. gesch. Max. I 430. vgl. verunglimpfung. —
Ableitungen von unglimpf (2 von 2)
verunglimpfen
DWB
verunglimpfen , v. , seit dem 15. jahrh. ( s. u. 2 a) belegt, seit dem 16. gebucht ( Alberus a 3 b , Frisius 57 a , 395 b , Maaler 436 c ), …
verunglimpfung
DWB
verunglimpfung , f. , seit ende des 15. jahrh. belegt ( Riederer, s. u. 2 ), aber erst im 18. u. 19. jahrh. sehr häufig. 1 1) anklage, besch…