Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungehalt m.
ungehalt , m. : doch ist es nicht gemeint, man solle gleich den steinen, wie ein ungehalt, an erbarmen kalt, mit thränen nicht begehn den trüben fall der seinen Morhof unterricht 2, 399 . das auffallende, von M. in einer pindarischen ode wohl absichtsvoll gewählte wort sieht zunächst wie eine verunglückte verhochdeutschung eines nl. ongehout ( unhold mnl. wb. 5, 569, vgl. DWB gehuld th. 4, 1, 2, 2555, 3, mnd. wb. 5, 45 a ; aber auch ongehout conjugalis vinculi exors Kilian 430 b , vgl. mnl. ongehuwet, ahd. ungehîte eunuchi th. 4, 1, 2, 2342 c, mhd. ungehît unvermählt ) aus. für die bed. käme n…