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unbeholfen

mhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Anchors
12 in 12 Wb.
Sprachstufen
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20
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12

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

unbeholfen part.-adj. adv.

Bd. 24, Sp. 295

unbeholfen , part.-adj. adv. , gegentheil des seltenern, von Göthe gebrauchten, wahrscheinlich durch rückbildung gewonnenen adj. (wohl) beholfen, in der hauptbedeutung unbehilflich gleich. vor plump, ungeschickt u. s. w. hat unbeholfen die milde des tadels voraus ( vgl.: Törrings prosa ist knorrig, zuweilen plump, immer unbeholfen Hebbel br. 4, 347 ), vor unbehilflich die leichtere, bequemere form; da beholfen nicht durchgedrungen und die bestimmungen mit genitiv oder präpos. beim unabhängigen gebrauch des adj. unbeholfen weggefallen sind, eignete sich das isolierte wort zu ausschlieszlicher a…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    unbeholfenpartic. adj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    unbeholfen partic. adj. dîner ougen werre von im unbeholfen sint deine blindheit wird von ihm nicht geheilt Pass. 357,79…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unbeholfenadj, adv

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Х Unbeholfen , — er, — ste , adj . u. adv . nicht beholfen, sich nicht zu behelfen wissend. Ein unbeholfener Mensch. Seh…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unbeholfen

    Goethe-Wörterbuch

    unbeholfen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    unbeholfen

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    unb e holfe n [ùmpholfə Dü. ; ùmphùlfə K. Z. ; ùphùlfə M. ] Adj. unbeholfen, schwerfällig, e unb e holfener Mann einer,…

  5. Spezial
    unbeholfen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    un|be|hol|fen adj. incomper (-pri, -pra), imbrané (-ná, -nada), malintopé (-pá, -pada), stenté (-tá, -tada), impazé (-zá…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unbeholfen

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unbeholfen

un- + beholfen

unbeholfen leitet sich vom Lemma beholfen ab mit Präfix un-.

unbeholfen‑ als Erstglied (3 von 3)

unbeholfenheit

DWB

unbeholfen·heit

unbeholfenheit , f. , gegentheil von beholfenheit ( Zschokke ), dasselbe wie unbehilflichkeit; nl. onbeholpenheid wb. 10, 962; onbihelperige…

unbeholfenlīche

KöblerMhd

unbeholfenlīche , Adv. nhd. hilflos Q.: Seuse (1330-1360) (FB unbeholfenlīche) E.: s. unbeholfenlich, līche W.: nhd. DW- L.: Hennig (unbehol…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „unbeholfen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/unbeholfen
MLA
Cotta, Marcel. „unbeholfen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/unbeholfen. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „unbeholfen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/unbeholfen.
BibTeX
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