Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tüchtigkeit f.
tüchtigkeit , f. mhd. ( vereinzelt ) tühtecheit, in der form tuchtikeit ( s. u. 4 a), mnd., mnl. duchticheit. entrundet tichtigkeit Lohenstein Arminius (1689) 1, 1057 a . bis zum 17. jh. selten und vornehmlich lexikalisch bezeugt, seit der mitte des 18. jhs. und der starkeren aufgliederung des wortgebrauchs tüchtig durchaus sprachläufig; mundartlich ungebräuchlich. 1 1) ' ritterlichkeit ', entsprechend tüchtig A: dit is noch en kint, dar nyne wisheit noch duchticheit ane is Lübeck. chron. 1, 394 Grautoff, s. dazu den beleg aus der gleichen quelle ob. tüchtig A. 2 2) in den zu tüchtig B gehören…