Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
triel m.
triel , m. ( f., n. ), schnauze, mund, lippe; wamme, mhd. triel. das wort, das auf germ. * treu-la zurückgeht, hat weitere verwandte in anord. trýni, n., trjóna, f., ' schnauze, rüssel des schweins ', schwed., norw. tryne, n., dän. en tryne, nordfries. trŷn, m., dass.; norw. dial. muletrjosk, -trusk ' pferdemaul '. zu grunde liegt mit verschiedenen suffixen erweitertes idg. * dereu-, das zur wurzel * der ' schinden, spalten ' gehört; die grundbedeutung wäre demnach anzusetzen als ' der reiszende, wühlende ' oder besser passivisch als ' spalte ', s. Walde-Pokorny 1, 800 ; Falk - Torp 2, 1290 . …