Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trankgeld n.
trankgeld , n. , vom 14. bis zum 19. jh., immer spärlicher werdend, mundartlich bis heut neben trinkgeld. 1 1) ältere, nur vereinzelt begegnende bedeutungen: ' geld für genossenen trank ', ' zeche ', ' zechschuld ': von ausgetragen gelde umb trank. wer einem sein trankgelt austret ( mit der zeche durchgeht ) und wil ym des nicht gelden, und begreyffet yn auff der flucht, er heldet yn wol mit recht auff (14. jh. ) Tomaschek der oberhof Iglau 371 ; ähnlich: wil eyn man den anderen beschuldigin umme trancgelt, des entgheet er em mit syner unschult, alz umme ander gelt, do er keine gewere an gezug…