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train

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Meyers
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8 in 5 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Train

Bd. 19, Sp. 658
Train (franz., spr. träng, »Troß, Fuhrwesen«; früher Roßpartei), das Fuhrwesen der Heere, bei den alten Römern fest organisiert, im Mittelalter ganz regellos, seit dem Großen Kurfürsten wieder ins Leben gerufen, heute in Cadres organisiert (Bataillone, Regimenter oder Eskadrons genannt), bei denen die Ausbildung der im Kriege für das Fuhrwesen nötigen Leute stattfindet, und die im Traindepot einen Teil des zur Ausstellung der Kriegstrains nötigen Materials verwalten. In Preußen besteht die Traininspektion unter der Feldzeugmeisterei und hat unter sich vier Traindirektionen, zu deren Verwaltungsbereich die Trainbataillone mehrerer Armeekorps und die entsprechenden Traindepots gehören; in Sachsen sind die Trainbataillone mit Traindepots Feldartilleriebrigaden unterstellt, die Traindepots außerdem in technischer Hinsicht der Zeugmeisterei, in Bayern unterstehen die Trainbataillone Feldartilleriebrigaden, die Traindepots der Artillerie- und Traindepotdirektion und mit dieser der Feldzeugmeisterei. Im Kriege gibt es außer den Munitionskolonnen beim deutschen Armeekorps folgende Trains: 6 Proviant-, 7 Fuhrparkkolonnen (Verpflegungstrain), in 2 Trainbataillonen, bei jedem ein Pferdedepot, 12 Feldlazarette zu je 200 Betten (Sanitätstrain, in einem Sanitätsbataillon), 2 Feldbäckereikolonnen, 2 Divisions-, 1 Korpsbrückentrain. Ferner gibt es für den Festungskrieg Ingenieur- und Artilleriebelagerungstrains, die alles technische Material für die Durchführung des Kampfes enthalten. Vgl. Eiswaldt, Dienstunterricht für den T. (27. Aufl., Berl. 1908); Schäffer, Der Kriegstrain des deutschen Heeres (2. Aufl., das. 1897); Kiesling, Geschichte der Organisation des Trains der königlich preußischen Armee (das. 1889); Blanche, Organisation du train dans les armées européennes (Par. 1901); Fleck, Traindienst bei der Armee im Felde (Wien 1905); Kolshorn, Der französische T. (Berl. 1907); Loebells »Jahresberichte über das Heer- und Kriegswesen« (das.).
1969 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    trainm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    train , m. , gefolge, zug; trosz, fuhrpark des heeres. wie norw. traen, schwed. träng, trein, engl. train, nl. trein aus…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Train

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Train [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Train

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Train (trähn), frz., Wagenzug; das Fuhrwesen eines Heeres; die militärisch eingetheilten Fuhrleute heißen Trainsoldaten.

  4. modern
    Dialekt
    Train

    Pfälzisches Wb.

    Train s. PfWB Trän ;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit train

21 Bildungen · 11 Erstglied · 10 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von train

tra + -in

train leitet sich vom Lemma tra ab mit Suffix -in.

train‑ als Erstglied (11 von 11)

traîneau

GWB

traîneau [bisher nicht publizierter Wortartikel]

Trainer

Pfeifer_etym

trainieren Vb. ‘durch ständiges, planmäßiges Üben die Leistungsfähigkeit erhöhen’, besonders ‘auf sportliche Höchstleistungen vorbereiten’, …

trainera

LDWB1

train·era

trainera [trāi·ne·ra] f. (-res) Trainerin f. → LDWB1 alenadëssa.

trainieren

DWB

train·ieren

trainieren , vb. , ' cunctari, moram ducere, ... rem differre ' Apinus gloss. nov. 535 ; aus frz. traîner in ders. bed.; hierüber trainirte …

Training

Pfeifer_etym

train·ing

trainieren Vb. ‘durch ständiges, planmäßiges Üben die Leistungsfähigkeit erhöhen’, besonders ‘auf sportliche Höchstleistungen vorbereiten’, …

Trainiren

Herder

train·iren

Trainiren (trän—), franz.-deutsch, ziehen, schleppen; ein Pferd abrichten; einen Menschen zum Boxer od. Jockei abrichten.

train als Zweitglied (10 von 10)

ABENDTRAIN

DWB2

abend·train

DWB2 ABENDTRAIN m. DWB2 abends verkehrender eisenbahnzug ( vgl. abendzug 2): DWB2 1847 Nestroy 7,213 B./R. 1875 Villers br. eines unbek. 2,4…

armbrustrain

DWB

armbrust·rain

armbrustrain , m. ort wo nach dem ziel geschossen wurde: am künstlichen gheus, welches den armprostrain umfieng. Fischart gl. sch. 885 .

En train

Herder

ent·rain

En train (frz. ang träng), im Zuge; entrainiren , fortziehen, fortreißen.

Flutrain

PfWB

flut·rain

Flut-rain m. : a. 1587: Eine Wiese stost vff den flutrein [Kurpf. 1088, Gleisweiler]. —

Miltrain

Herder

milt·rain

Miltrain , portugies. Goldmünze = 4 2 / 3 Thlr. = 6 fl. 48 1 / 2 kr. C.-M.

Notrain

DRW

not·rain

Notrain, m. Rain für den landwirtschaftlichen Bedarf vgl. Notweg welcher den andern an notrainen ... zue weit überackert ... der soll der he…

Pontchartrain

Herder

Pontchartrain (Pontschartrehn), großer See nördl. von New-Orleans, hängt mit den Seen Maurepas und Borgne zusammen, ergießt sich in den mexi…

Quatrain

FiloSlov

quat·rain

Quatrain , m катрен , м → FiloSlov Vierzeiler, m

Stadtrain

DRW

stadt·rain

Stadtrain, m. Grenze, Randstreifen einer Stadt (II); in Stadtrainen im Herrschaftsgebiet einer Stadt (III) hader, so in der stadt und stadt-…