Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
suite f.
suite , f. , ende des 17. jhs. aus dem französischen entlehnt; dem widerspricht kaum ein vereinzelter weit früherer beleg bei Windecke denkwürdigkeiten, um 1440 ( s. u. 1), der sich aus den lebensumständen Windeckes erklären mag. das wort erreicht im 18. jh. seine gröszte ausdehnung, heute lebendig nur noch in der musik ( s. unter 3). die grundbedeutung ' folge ' ist in allen anwendungsbereichen deutlich wirksam. neben suite begegnet die form svite (swede); vgl. noch die aus der studentensprache bekannte, in heutigen mundarten noch lebende schwiete, schwitier u. s. w., teil 9, 2623. der plural…