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Sült

GWB bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWBN
Anchors
3 in 3 Wb.
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Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)

Sült f.

Bd. 8, Sp. 185
WossidiaMeckWBSült f.
Sülze 1. Salzsole, -quelle, Saline; mod. Beleg für das Appellativum s. Verbündnis 2.
108 Zeichen · 5 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    suelt

    Goethe-Wörterbuch

    suelt [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  2. modern
    Dialekt
    Sültf.,, m.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Sült f., selten Sülten m. Sülze 1. Salzsole, -quelle, Saline: zum Sachl. vgl. Solt 1 (Bd. 6, 528); salina 'eine Slte' C…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit suelt

54 Bildungen · 52 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

suelt‑ als Erstglied (30 von 52)

Sültabend

RhWB

suelt·abend

Sült-abend zøyltō:went NBerg (s. o.) m.: der A., an dem mehrere Nachbarsfrauen zusammenkommen, um Rübstiel zu strippen und einzumachen.

Sülteappel

WWB

suelte·appel

Sülte-appel m. [ Arn Mes] kleine Apfelsorte; eingesäuerter Holzapfel ( Arn En).

Sültebiᵉre

WWB

suelte·biere

Sülte-biᵉre f. 1. Frucht des großen, vieltragenden Königsbirnbaums, mit Senf eingemacht sehr lange haltbar (Lippe Oesterh ). — 2. gekochte B…

sültebȫdel

MNWB

suelte·boedel

° sültebȫdel den Sülzern übergeordneter Aufseher (Chr. d. d. St. 36, 470 = Zs. Nds. 1881, 131). —

Sültefat

WWB

suelte·fat

Sülte-fat n. [ Ahs Enr Alt] Sauerkrautfass; Fass, in dem das Sauerkraut eingemacht wird.

Sültefot

MeckWB

suelte·fot

Sültefot m. a. Spr. für den Schlachter: 'Nemet dessen droghenere Unde dessen sultevot' Red. Ost. 1560.

sülte(gôt)

MNWB

suelte·got

° sülte(gôt) , -guͦt , n. (häufig Plur. : -guͤdere ), Rente der Pfannenherren oder der Stadt Lüneburg, dat mê(i)ne s. die Gesamtrente aller …

Sültegut

MeckWB

suelte·gut

Sültegut n. a. Spr. Einkünfte von der Salzquelle: 'dryer wispel Sultegudes, so dat Closter up der Sulten tho Luneborg hefft' (1537) Jb. 21, …

Sültekaten

MeckWB

suelte·katen

Sültekaten m. a. Spr. Siedehaus: 'wy ... wyllen em beteren unde buwen sot, sultekaten, troch unde swankroden' (1461) Jb. 11, 316.

sültekôpe

MNWB

suelte·kope

° sültekôpe , f. , Salzkufe, de s. vö̂ren alljährl . Lüneburger Volksfest zur Fastnacht. (Vgl. die Beschreibung in Nd. Jb. 5, 133.)

Sültekǖwen

WWB

suelte·kuewen

Sülte-kǖwen n. 1. dicke Frau ( Lst Dr ). — 2. unsau bere, schmutzige Person: Düu Sültekuüb’m! ( Isl Is).

sültelü̂de

MNWB

suelte·luede

° sültelü̂de , pl. , Salinenarbeiter (Ch. d. d. St. 36, 445 f. u. 472 [= Zs. Nds. 1881, 133]) .

Sültemō¹s

WWB

suelte·mos

Sülte-mō¹s n. [SWestf (außer Hellweg) Wal] 1. Sauerkraut. In d’r Wäiertskopp gafft et en Owend bej dai Wüaste Tuffeln un Sültemaus ( Arn Hg …

Sültemō¹sfat

WWB

sueltemos·fat

Sülte-mō¹s-fat n. [ Isl Arn Mes Alt] Sauerkrautfass; Behälter, in dem Sauerkraut eingestampft wird.

sültemûre

MNWB

suelte·mure

° sültemûre , f. , ein Teil der Lüneburger Stadtmauer von der Saline zum Kalkberg laufend.

sülten

MNWB

suel·ten

sülten , swv. , in Salzbrühe oder in Sauer einlegen; (Früchte) einmachen, gelieren, kandieren, sülte(de) nȫte, sülte(de) engever ; dick werd…

Sültenkop

WWB

suelten·kop

Sülten-kop m. [verstr. bes. OWestf] 1. eingepökelter Schweinskopf ( Wbg Db ). — 2.1. auffällig dicker Kopf; schmaler Kopf mit dicken Backen …

Ableitungen von suelt (2 von 2)

Gesülte

RhWB

Ge-sülte jəsøylt(s) Sol Sg. t. n.: eingemachtes Gemüse.

²sülte

MNWB

2° sülte Pflanzenname, „lucania” (Zs. Phil. 16, 224).