Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
strampeln
strampeln
strampeln Vb. (besonders von Kleinkindern) ‘die Beine schnell ausstrecken und wieder anziehen, sich lebhaft bewegen’ (15. Jh., daneben seit dem 16. Jh. in hd. Lautung strampfeln), Iterativbildung zu mnd. strampen ‘mit den Füßen hart auftreten, aufstampfen’; vgl. nhd. strampfen (16. Jh.). Verwandt sind (mit Ablaut, schwundstufig) mnd. strumpen ‘hinken, betrunken einhertorkeln’, strumpel(e)n ‘straucheln, stolpern, fehltreten’, mnl. strompen, nl. strompelen ‘stolpern, humpeln’ sowie die unter stramm und Strumpf (s. d.) genannten Formen.